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„Ihr habt höchst weise gehandelt; ich Witt inEuernPalast kommen — nennt mir nur den Tag/'
„ES wird einige Tage anstehen, bis die Barone vonihren Schlössern ankommen. Ich fürchte, es wird nichtunter zehn Tagen möglich seyn."
„Ha!" sagte der König mit einer Lebhaftigkeit, wel-che seine Zuhörer überraschte, da sie seine sonstige unge-stüme Energie wohl kannten, „der Verzug wird uns nurzu Statten kommen: was Warwick betrifft, so erlaubtmir Eure Anordnungen zu ändern; laßt ihn di-Zwischen-zeit nicht in London zubringen, wo er überflüssig ist, son-dern sie dazu benützen, Mannschaft aufzubringen in derNachbarschaft seines Schlosses und denVerrath des Schur-ken von RedeSdale zu vereiteln. Wir wollen ihm undClarence Vollmacht ertheilen, Truppen auszuheben;Hastings, sorgt sogleich hiefür. Zhrsagt, Sir RobertWelleS führe die Schelme von Lincolnshire; ich kenne dieGemüthSart seines Vaters, des Lord WelleS, er ist ängst-lich und furchtsam, ich will nach ihm schicken, und desVaters Kopf soll mir für des Sohnes Treue bürgen.Verzeiht mir, lieber Vetter, daß ich Euch verlasse, dieseSachen anzuordnen. Bitte, besucht unsre Königin: siehält Euch mittlerweile als unfern Gast."
„Nein, Euer Hoheit muß meine Entschuldigung ge-nehmigen; auch mir liegen Eure königlichen Interessenzu sehr am Herzen, als daß ich eine Stunde meiner Ver-gnügung widmen dürfte. Ich will nur die jetzt in Londonbefindlichen Freunde unsres Hauses sehen, und dann nach