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ters bildete, verbeugte er sich tiefbts auf den Sattelbogen,als er seinen Gefangne» sah, und nahm das befiederteBarett von seiner hohen Stirne ab.
Heinrich lächelte trüb und schüttelte sein ehrwürdigesHaupt, als wollte er sanft und leise.den Spott rügen;dann schloß er das Fenfier und Edward ritt in den Hofraum.
„Wie kann doch der König hier einen Hof habe»und dort ein Gesängniß? Oh, hartes Herz!" murmelteAnna, als die Mädchen, nachdem Edward verschwundenwar, ihren Weg nach AdamS Gemach fortsetztcn.
„Würde der Graf Warwick dies Mitleid billigen,süße Lady Anna?" fragte Sybille.
„Meines Vaters Herz ist zu edelmüthig um es zuverdammen," versetzte Anna, sich die Thränen von denAugen wischend; „wie oft bei den Lustbarkeiten der Nächtewerde ich dteß Angesicht sehen!"
Der Thurm, in welchem Warners Zimmer lag,fiankirte den von der königlichen Familie und ihren aus-gezeichnetsten Gästen bewohnten Flügel, (das heißt deneigentlichen Palast, unterschieden von der Feste ) und standin Verbindung mit dem Quartier des Königs durch einenlangen Corrtdor, der über Kreuzgängen hinltef und gegeneinen Hofraum hin offen war. Am einen Ende diesesEorridorS öffnete sich eine Thüre nach dem Gang hin,in welchem das Zimmer der Lady Anna lag; auf derandern Seite stand er in Verbindung mit einer rohensteinernen Treppe, welche nach den von Warner bewohn-ten Zimmern führte. Wir verlassen jetzt Sybille, die ihre«