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7 (1843)
Entstehung
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hinzieht. Durch ihre Heirath ist mir meine einstgeSchwester verloren denn seit Jsabella vermählt ist, istsie ganz verändert gegen mich wolire Mott, daß Du mirihre Stelle ersetztest! Soll ich Dich der Königin stehlen,wenn ich wieder »breite? Ach, meine Mutter Duwenigstens wirst sie lieben! Denn, wahrlich, dieselbe Lustmit ihr athmen heißt auch meine Mutter lieben. Küssemich, Sybille!"

Freundlichfeit war in neuern Zeiten für Sybille et-was Fremdes geworden, zumal von Seilen ihre» eigenenGeschlechtes, vonJemnid ihres Alters: sie traf sie wiedas Licht deS Morgens die gela lossene Plüthe. Sie srblanqihre Arme um ihre neue Freundin, die ihr wie vom Him-mel ge andt schien; sie küßte Anna's Gesicht und Händemit dankbaren Thronen.

Ach!" sagte sie endlich, als ihr endlich wieder dieStimme, noch gcb-ochen von Rührung, zu Gebote stand

wenn ich Dir je dienen Dir je vergelten könnte

sollten auch diese liebevollen Worte die lehren gewesensehn, welche je Dein Mund an mich gerichtet!"

Anna war entzückt r sie hatte noch nie ein Wesen ge-funden, dem sie Schutz gewähren, noch nie ein Wesen ge-funden, deni sie ganz und gar vertrauen konnte. So sanftihre Mutter war, so war doch der Abstand zwischen Kin-dern und Eltern selbst in der zärtlichen Familie. der sieangehörte, in jener Zeit so groß, daß sic der Gräfin nim-mermehr die schwärmerstche Schwäche ihres Herzenshätte verrathen können.