Druckschrift 
7 (1843)
Entstehung
Seite
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Ha! Zhr wollt nicht de» Schein haben, als billig-tet Ihr meine anschelnenden Rüstungen gegen Frank-reich?"

Ha, es ist nicht Euer Hoheit Ernst! Ich versprachden Gemeinen, Ihr würdet keine Beisteuern bedürfen zueinem so verschwenderischen Kriege."

Du weißt, tch habe die Absicht, alle meine Zusagenzu erfüllen. Aber das Land wimmelt so vo» verabschie-deten Soldaten, daß die Politik gebietet, ihnen eine Hoff-nung auf Dienste vorzuhalten, und so die Wolken allmäligsich zerstreuen zu lassen."

Ach, mein Lehnsherr!" sagte Warwick ernst,ichmuß glauben, daß eine Krone den Kopf Listen ersinnenlehrt; aber herzlicher Frieden oder offener Krlcg scheintmir immer das Beste."

Edward lächelte und wandte sich beiseile. Warwickwarf einen Blick auf seine Tochter, welcher Elisabethschmeichelnd liebkoste, erstickte einen Seufzer, und dieLuft dünkle den Insekten des Hofes leichter, als sei» stol-zer Helm unter der Pforte sich neigte, und er mit seinemlangen, prächtigen Gefolge von der Scene verschwand.

Und wählt jetzt, schöne Anna," sagte die Königin,wählt Euch unter meinen Frauen, welche Ihr zu Eurerbesonder« Umgebung und Bedienung haben wollt. Wirmöchten nicht, daß Eure Umgebung weniger als könig-lich wäre."

Die sanfte Anna suchte umsonst eine Ehre abzulch-neu, welche zugleich anmaßend und gehässig scheinen