Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
Seite
81
Einzelbild herunterladen
 

8t

des Grafen abzuwarten, schüttelte Htlyard die Zügel sei-nes RvffeS und verschwand in der Wendung des Weges,auf welcher er davonritt.

Fünftes Kapitel.

Wie König Edward dem Grasen und dem Volke Wort zu hal-te» gedenkt.

Edward empfing seinen triuniphirenden Gesandte»mit osseuen Armen und mit den Ausdrücken überströmen-der Dankbarkeit. Er gab sich bei dem Bankett, welchesden Tag krönte, die äußerste Mühe, nicht nur die erlauch-ten neuen Ankömmlinge mir sich auszusöhnen, sondern auchaus dem Gemüthe Naoul de Fulke's und seiner Offizierealle Erinnerung an ihr bisheriges Mißvergnügen undihre Unbotmäßigkeit zu verbannen. Keine Gabe ist sel-tener und von größer» Erfolgen begleitet in den Jntrikendes Lebens, als diejenige, welche Edward im vollstenMaße besaß, ncmlich: die Heuchelei der Treuher-zigkeit. Die Verstellung ist oft unterwürfig oft fein oft ernst, mild, glatt, anständig, aber seltener ist siemunter und fröhlich, ein herzliches Gelächter, die Maskeeines lustigen, aufgeweckten, guten Gesellschafters.

Bon dieser Art jedoch war die glückliche Tücke Ed-wards IV. ; und in der That sein Geist war von selbstschon so aufgeräumt und gehoben, seine gute Laune soströmend und sprühend, daß diese lustige Heuchelei ihnkeine Anstrengung kostete. Entzückt über die ZerstreuungBulwer's Romane. VVI. g