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seiner Feinde, — über die Aussicht der Rückkehr zu seinemgewohnten üppigen Lebensgenuß, hatte er etwas so Wohl-wollendes und Gewinnendes in seiner Fröhlichkeit, daß erdas feurige Gemüth Raoul'S de Falke und den zäherenArgwohn des nachdenklicheren St. John ganz hinriß undunterjochte. Clarence, völlig mit Edward ausgelöhnt,schaute ihn an mit vor zärtlicher Liebe schwimmendenAugen, und trank sich bald in eine wilde, lärmende Lustig-keit hinein. Der Erzbischof, zurückhaltender, belebtedennoch die Gesellschaft durch den trockenen, epigramma-tischen Witz, der seinem gelehrten und feinen Geist oft zuGebote stand; aber Warwick bemühte sich vergebens, einenunbehaglichen, ahnungsvollen Trübsinn abznschülteln.Er war nicht zufrieden damit, daß Edward ganz die Erör-terung der ernsten Angelegenheiten vermied, welche in desGrafen Versprechungen an die Insurgenten enthaltenwaren, und sein männlicher Geist sah mit einiger Perach-tung und mir noch mehr Verdacht einen Leichtsinn an, derihm übel zu passen schien zu dem Ernst der Verhältnisse.
Das Bankett war zu Ende, und Edward, nachdem erseine andern Diener entlassen hatte, war allein in seinemZimmer mit Lord Hastings, dem kein Amt immer Zutrittgab im Schlafzimmer des Königs.
Edwards Lächeln hatte jetzt seine Lippe verlassen;er ging mit hastigen Schritten im Zimmer auf und ab,und dann plötzlich das Fenster öffnend, deutete er auf dieLandschaft draußen, welche friedlich vom Mondschein über-strömt da lag.