Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
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Mannes, der sich um eine Frau bemüht, welche er zuseiner Gattin zu machen wünscht, und der die Eigenschaf-ten studirt, welchen er sein Glück anzuvertrauen geneigtist; und so rein war Sybillens Neigung, daß sie sich leichtbegnügt hätte, immer so fort zu leben ihn täglich zusehen und zu hören nur die Reden der Freundschaftauszutauschen, obwohl mit den Gedanken der Liebe, dennmanche Leidenschaften läutern sich selbst gerade durch daSFeuer der Einbildungskraft, in welcher die Sinne verzehrtund durch die ideale Reinigung zum Geist erhoben wer-den. Versunken in das köstliche Glück, das sie jetzt genoß,bemerkte Sybille nicht, oder, wenn sie es bemerkte, be-kümmerte sie sich nicht darum, daß die Bewunderer, welchesie früher umflattert hatten, allmälig sich verloren daßdie Damen vom Hofe, die Fräulein, welche ihre leichtenPflichten theilten, fremd und schweigsam wurden, wennsie sich näherte daß sonderbare Blicke sich auf sie hef-teten daß manchmal, wenn man sie und Hastings zu-sammen sah, die Strengen die Stirne runzelten und dieGutgesinnten sich bekreuzten.

Die Vornrtheile des Volkes hatten auf den Hof zu-rückgewirkt. Man glaubte, des Zauberers Tochter theiledie Gaben und Künste ihres Vaters, und ihre bezauberndeSchönheit ward von bösen, magischen Künsten hergeleitet.Lord Hastings ward besonders von all' den Frauen,denen er einst den Hof gemacht, und die er verlassen hatte,als ein ganz und gar beherier Mann betrachtet!

Eines Tages traf es sich, daß Sybille Hastings