Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
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zusagen in einer Zeit, wo alle Menschen ihr Lebenhauptsächlich in der freien Luft zubrachten.

Der Ruf des Mönchs Bungey war viel weiter ge-drungen als der Name Adam Warners; er war bekanntin den entferntesten Provinzen; und mancher nordischeBauer wurde blaß, wenn er seinen Mund und Augenaufsperrenden Zuhörern die Geschichten erzählte, die ervon dem gefürchteten Zauberer der Herzogin Jacguettavernommen hatte.

Und doch, obgleich der Mönch ein grimmiger Schurkeund ein gewinnsüchtiger Betrüger war, doch war er imGanzen keineswegs unpopulär, zumal in der Hauptstadt,denn er war von Natur ein lustiger, umgänglicherBursche;er wagte sich oft keck in die verschiedenen Schenken undVersammlungsorte des gemeinen Volks, erfreute sich derBewunderung, die er da einerntete, und strich die Groschenein, die er dort sammelte. Er hatte keinen Stolz ganzund gar keinen, dieser Mönch Bungey! und war soleutselig, als ein Zauberer nur immer seyn konnte, gegenden gemeinsten Handwerker, der seine breite, hornartigeTatze ehrerbietig berührte. Ein gemeiner Mensch ist nieunpopulär bei den Gemeinen. Ueberdieß wünschte derMönch, der ein sehr listiger Mann war, gut mit dem Pö-bel zu stehen; er war zärtlich besorgt für seinen unver-schämten, betrügerischen, aufgedunsenen Leichnam, undwar klug genug, vvrauSzusehen, daß eine Zeit kommendürfte, wo seine königlichen Gönner ihn im Stich lastenkönnten, und der Pöbel als ein fürchterliches Ungeheuer