Druckschrift 
6 (1843)
Entstehung
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üblich sind, war der Münch zufällig auf die wunderbarenWirkungen des ihierischen MagneiiSmuS gestoßen, der da-mals unbewußt ausgeübt ward von den Alchymisten undden Pflegern der weißen oder heiligen Magie. Er war einAdept in der Kunst des WahrsagenS; und seine vertrauteBekanntschaft mit allen merkwürdigen Charakteren in derHauptstadt, mit ihrer früheren Geschichte und ihren ge-genwärtigen Verhältnissen, setzten ihn, bei seiner natür-lichen Schlauheit, in Stand, in seinen orakelnden Weis-sagungen wenigstens dann und wann das Wahre zu tref-fen. Er hatte um seiner Sicherheit und des Brodes we-gen die Mönchskutte angenommen, und sich lange desVertrauens der Herzogin von Bedford, der Sage nacheiner Nbkömmlingin der Schlangenhere Melustna, er-freut. Ueberdteß hatte Bungey und hierauf that sichder Mönch hauptsächlich viel zu Gute, im Verlaufe sei-nes mühseligen, umherschweifenden früher» Lebens, wieSchäfer und Seeleute noch jetzt, die Zeichen der Witte-rung studirt, und da Wettergläser damals noch unbekanntwaren, konnte den königlichen Liebhabern von Sommer-jagden oder von Falkenbeizen Nichts erwünschter und be-quemer seyn, als die Nachbarschaft eines geschickten Pro-pheten von Sturm und Sonnenschein. In der That fan-den die populären Propheten und Magier keinen Zweigder magischen Wissenschaft und Kunst so nützlich, undfiudirten keinen so eifrig, als denjenigen, der sie in Standsetzte, die Launen des Himmels zu errathen und vorher-