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Der Name Adam Warner wurde sprüchwörtlich, Hohnund Abscheu auszudrücken. Nichts Geringeres, als dertiefe Graben und die starken Mauern des Towers hätteihn gegen die Entrüstung des Volkes schützen können;und diese Vorurtheile wurden geschickt genährt von dereifersüchtigen Feindschaft seines gelehrten Bruders, desschrecklichen Mönchs Bungey. Dieser Mann, obwohl erin allen Sachen wahrer Gelehrsamkeit und Wissenschaftdie äußerste Verachtung verdiente, womit Adam ihn über-häufte, besaß doch ein nicht verächtliches Talent in denKünsten, welche die Menschen blendeten und mit Staunenerfüllten. In seiner Jugend war er ein wandernder Gaukler,troA'0lour, wie man es nannte, gewesen. Er verstandsich trefflich auf alle die merkwürdigen Kniffe der Gauke-lei, die damals den großen Haufen in Verwunderungsetzten, und, sorgen wir, der List unserer modernen Schwarz-künstler abhanden gekommen sind. Er konnte eine Wandmit Reben, wie es schien, überkleiden, welche verschwan-den, so wie man sich näherte; er konnte in seiner stillenZelle das Bild oder den Schein einer mit Soldaten be-mannten Burg oder eines von Wild wimmelnden Waldesheraufbeschwören.* Außer diesen Vorspiegelungen, ver-muthlich bewirkt durch kräftigere Zauberlaternen, als jetzt
* Vergl. Chaucer, in seinem Haus der Zeit, V. III.;auch die Nachrichten Baptista Porta's von seinen eigenenmagischen Vorspiegelungen, wovon ein Auszug in denMerkwürdigkeiten der Literatur, unter dem Artikel: „Träumezur Zeit des Dämmerns der Philosophie."