Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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re» Schatten eines hcrannahcnden Wechsels, ließ derselbeirgend einer Hellern, mehr heitern Empfindung nicht län-ger die Oberhand.

Und woher?" sprach er, als dieser Geist mehr undmehr Gewalt über ihn gewann, und er vor den Sehrohrenseiner geliebten Wissenschaft stehen blieb,nndwoher dieserSchauer, dieses Erstarren mitten in der Hoffnung? Kannder blvse Hauch der Jahrszeit, die Schwere oder Leichtig-keit des Dunstkreises, kann das äußerliche Grollen oderLächeln der rohen Masse, die wir Natur nennen, so aufuns einwirken? Pfui über unser eitles Wissen, unsere leereKenntniß, unsere ärmlichen Forschungen, wenn uns dieelende Scholle, die alltägliche Luft also aus unserem ein-zigen großen Herrschgebiet aus uns selbst heraus-zuschrecken vermag! Großer Gott! sind wir Geschöpfedeiner Gnade oder deiner Verachtung? In diese engeWelt geworfen Finsterniß und Gewölk um uns herkein festes Gesetz für den Menschen Glauben, Sitten-gebote unter jedem Himmelsstrich wechselnd und, wie GraSErzeugniß des blosen Bodens mühen wir uns ab,Schatten zu verjagen, tappen umher, schlagenden einzigenLichtfunken aus dem Herzen, aus unserer unermattbaren,scharfen Arbeit hervor, zu was? Damit wir sehenwie ewig getäuscht wir find! Geschöpfe des Zufalls, Werk-zeuge der Umstände, blindes Gerätst des höhnenden Schick-sals; der Geist, die Vernunft selbst unterwürfigeSklaven der Wünsche, der Schwächen des Fleisches, Skla-ven durch Wolken umhüllt, durch den O-ualm fauler