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Hochzcitglvckc, wie der gute Geist der Wildniß. Mehr in-dem er auf seinen Ruf horchte, als weil er die Gegendüberschaute, war der Gelehrte in Schweigen gesunken,„Meine Hochzeitglocke!" sprach er endlich, „Könnt'ich noch vor zwei kurzen Jahren von so was träumen!Meine Hochzeitglocke! mit welchem Entzücken Pflegte mirmeine arme Mutter, als ste zuerst auf ihre» jungen Zög-ling stolz zu seyn lernte, diesen Tag zn verkünden; wieschmolz ihr diese Feier mit der Ehre und dem Neichthumzusammen, die ihr Sohn dereinst gewinnen würde. Ach!gibt es keine Wissenschaft, die Sterne der Zukunft zu zäh-len und ihre schwarzen Verfinsterungen voraus zn verkün-den? Aber stille! stille! stille! Ich bin jetzt glücklich: ichwill es, soll cs seyn! Erinnerung, ich biete dir Trotz!"
Er sprach die letzten Worte mit tiefer, kräftigerStimme, und trat, als das freudige Geläut von Neuemdeutlich in sein Ohr drang, vom Fenster,
„Meine Hochzeitglocke! Madeline! wie unendlich lieb'ich dich, wie unaussprechlich theuer bist du mir! Was hastdu besiegt! wie viele Gründe zu meinen Entschließungen,welch ungeheures Heer, das über meine Vergangenheitlagert, hast du in holder, zarter Reinheit überwunden!Aber nimmer, nimmersoll es mich gereuen!" UndmehrereMinuten laug war Liebe der einzige Gedanke in seinemeinsamen Selbstgespräch, Doch kaum ihm selbst bewußthatte ein keineswegs für solch bräutlichen Tag geeignetscheinender Geist Besitz von seiner Brust genommen; un-klar und treibend, einwachsend in den dunkeln, schwanken-