Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
59
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und obwohl ichs ihm ins Gesicht sage, gibts doch Nie-mand, der, Wenns auf christlichen Wandel ankommt, eherBischof werden sollte."

Still! meine gute Frau," sagte Herr Summers,indem er sich lachend gegen Walter verbeugte.Sie sehen,mein Herr, daß es kein geringer Vortheil für einen ehren-vollen Nus in Knaresbro' ist, das Wort unserer FrauWirthin für sich zu haben. Aber wirklich," sich mit einerMiene ernsten Ausdrucks zur Hausfrau wendend,ichhabe jetzt wenig Lust zum Scherzen. Sie kennen das armeHannchen Hausman das sanfte, stille, blauäugigeGeschöpf; heut früh mit Tagesanbruch ist sie gestorbeu!Ihr Vater ist, um sie zu sehen, aus London gekommen.Sie verschied in seinen Armen, und er soll, wie ich höre,dem Wahnsinn nah scyn!"

Wirth und Wirthin bezeugten ihr Mitleiden.Dasarme kleine Mädchen!" sagte Letztere;sie hatte ein har-tes Loos und fühlte cs, so jung sie war. Ohne Fürsorgeeiner Mutter und solch einen Vater! Doch liebte er siewirklich sehr."

Der Grund, warum ich bei Ihnen eiuspreche,"wandte sich der Geistliche von Neuem gegen den Wirth,ist dieser: Sie haben Hausman früher gekannt; michhat er immer vermieden und, ich denk wohl, verspottet.Jetzt ist er im Elend und von mir Alles vergessen. WolltenSie wohl zu ihm gehen und ihn fragen, ob ich durch irgendetwas seinen Schmerz lindern kann? Er ist vielleicht arm;ich kan» das Begräbniß des armen Kindes bezahlen. Ich