Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
58
Einzelbild herunterladen
 

Waltons Fischerbuch, wovon der Alte vorhin gesprochen:die Familienbibel, mit ihrem grünfrtsenen Ueberzug undzahlreichen, aus den ehrwürdigen Blättern hervorsehen-den Lesezeichen; und wie in Einem Nestchen neben lhr,an den schönen Spruch erinnernd, »lasset die Kindleinzu mir kommen und wehret ihnen nicht," mehrere Büch-lein lustigen Einbands und wunderbarlichcn Inhalts vonFeen und Niesen, welche den entzückten Knaben ans Kaminzaubern, und die Quelle goldener Stunden für des altenMannes Enkelchen in ihren Erholungen vom kleinen Lern-geschäft waren,

Wo die Hausfrau sitzt, in Augenlust versenkt,

Ihr hold Gewühl belügt und Mim» das Rädchen lenkt. *)

Der Wtrth war noch über ei» großes braunes Brodund einen gebackenen Hecht her, und die Wtrthtn, einestille, heitre, alte Frau, speiste abwechselnd bald sich selbst,bald eine gestreifte Katze aus einer Schüssel Geröstetem.

Während der Alte sich tummelte, zum Abschluß seinesFrühstücks zu kommen-, vernahm man ein leises Klopfenan der Thür, und gleich daraus steckte ein ältlicher, inSchwarz gekleideter Mann den Kopf ins Zimmer, wolltejedoch beim Anblick des Fremden sich wieder znrückztehen,aber beide Wirthsleute fuhren geschäftig auf und batenHerrn Summers, wie sie ihn nannten, hereinzntreten.Freundlich gab der schwarze Herr der Einladung Folge,und die Frau bemerkte gegen Walter: ,,Unser Stadtpfarrer,

) Shensten k§ Schulmeister!».