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frische Erde gebeugten Mann betrachtete, und sofort miteinem weitern Blick den ruhigen Garten übersah, dessenGrenzen sich auf beiden Leiten in dickes Immergrün ver-loren, ward sein Herz von jener lieblichen, unser Selbsterhebenden Stille beschlichen, die uns eine ländliche Scene(i-nra et silontium) in der Regel zuhaucht, wenn wir zuihrem klaren Bewußtseyn vom wirren Traum dunkler,unruhiger Gedanken erwachen. Ein Paar alte Verse, dieihn sein Oheim, ein Liebhaber der sanften, kunstlosenSittenlehre bei den frühem englischen Volkssängern, inseinen Kinderjahren gelehrt, stiegest auf anmuthige Weisein seiner Erinnerung auf:
Hier malt sich, wie in seltnem Bilderbuch,
Von Gottes heii gem Willen mancher Spruch,
Das Taujendschbu, lehrt zarte Licbesbuld,
Kamillen auszuharren i» Gcdnld,
Die Raute Haß vor Lasters gift'ger Schuld,
Das Geisblatt fest an Freundestreue halten.
Die Satnrci in Hoffnung nie erkalten, *)
Der Alte hielt, als die nachdenkliche Gestalt seinesGastes ihren Schatten über ihn hinwarf, in der Arbeitinn, und sagte:
„Eine liebliche Zeit, Herr, für einen Gärtner,"
„Ja/meinen Sie? — Sie müssen jetzt die Blumenund Früchte des Sommers missen,"
„Schon recht, Herr — aber wir zahlen jetzt demGarten das Gute zurück, das er uns gegeben hat. Es ist.
') Henrh Peach am.