Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
44
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seines Vaters Peitsche vor die Augen gebracht; der BerichtCourtlands, der ihn in diesen entfernten Theil des Landesgewiesen hotte, und endlich die Erzählung Elinvres, dieihn nach dem Ort leitete, an welchem alle Nachforschungenfür jetzt still zu stehen schienen! Sollte er blos hiehergeführt worden sehn, um abermals die seltsame Geschichtedes plötzlichen, neckischen Verschwindens zu vernehmen?um eine steile Mauer, eine ungefüge, unübersteiglicheSchranke für einen Lauf zu finden, für welchen sich bisherZeichen um Zeichen ergeben hatte? War er das Spiel-zeug des Schicksals, nicht sein Werkzeug gewesen? Nein,ihn erfüllte ein ernster, tiefer Glaube, daß eine Entdeckung,zu welcher unter allen Menschen er durch die unveräußer-lichen Ansprüche des Bluts und der Geburt am meistenberechtigt war, ihm Vorbehalten sey, und daß dieser hoheTraum, dieses still genährte Ziel seiner Kindheit jetztverwirklicht und erreicht werden solle. Zudem konnte ihmnicht entgehen, daß auf dem Weg zu seinem hohen Unter-nehmen sein Charakter einen gediegenen, gedankenvollenErnst angenommen hatte, welcher mehr dem Wesen einessolchen Vorhabens entsprach, als daß er seiner früherenGemüthsbeschaffenheit verwandt gewesen wäre. DiesesBewußtseyn schwellte seine Brust mit tiefer, znverläßigerHoffnung. Wenn das Schicksal seine Diener unter denMenschen auswählt, so schafft sein dunkler, geheimniß-voller Geist in ihnen; es formt ihre Herzen, erhöht ihreKraft, bildet sie zu der Rolle, die es ihnen angewiesen,