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kleine Hindcrniß in seinem Lauf zürnte. Dieses Murmelnschlug an das Ohr des Reisenden wie eine Stimme ausder Kindheit. Wie bekannt war es ihm, wie theuer! KeineMusik, keine Heimath-Melodie rief je einen svlchen An-drang von Erinnerungen auf, als dieser einfache, ruhe-lose, ewig gleiche Ton! Ewig gleich! während alles Andresich geändert hatte. — Bäume waren hoch aufgeschossenoder abgestorben: — einige Häuser waren zerfallen; —neue, unbekannte waren an ihre Stelle getreten; — anden Reisenden selbst, -— an alle Diejenige, welche jenerTon in sein Herz znrückries — hatte die Zeit ihre Handgelegt: aber mit der nämlichen freudigen Bewegung, mitder alten seligen Stimme hüpfte der kleine Bach nochimmer seinen Weg fort. Nach Jahrhunderten noch mögesein Lauf so froh, sein Gemurmel so wonnig seyn! Glück-liche Wesen, diese verborgenen, wechsellosen Bäche! —'sie erfüllen uns mit einer Liebe, als ob es lebende Ge-schöpfe wären! — lind in einem grünen, abgelegenenWinkel der Welt ist einer, den ich nicht sehen kann, ohnemich Ibis zu Thränen zu vergessen — Thränen, die ichmir um das Lösegeld keines Königes abkaufen ließe;Thränen, die kein andrer Anblick, kein andrer Ton ihrerQuelle entlocken könnte: Thränen so warm, so voll süßerWshmuth; Thränen, die mich auf viele Tage zu einembessern, liebenderen Menschen machen!
Der Reisende setzte seinen Weg nach kurzem Still-stand fort, und befand sich bald vor dem alten Herrenhaus.Unkraut war im Garten ausgewachsen, die bemoste Um-