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für seine Schuld eine solche Maßregel gegen ihn ergriffenhaben würde, und zweitens wie es beinah eben so unwahr-scheinlich, daß er nach einer so langen Zeit in, Stand sehnwerde, Zeugen zu stellen, oder sich solcher Umstände zuentstnuen, die jene Präsumtion augenblicklich zu wider-legen vermöchten: — so verweilte er doch noch auf derHoffnung, seine Unschuld endlich zu erweisen; mit mehrNachdruck aber noch auf der Festigkeit seines eigenen Ge-müths, ohne Beben selbst das härteste Schicksal ertragenzu können.
„Blicken Sie nicht," sprach er zu Lester, „blicken Sienicht ans die Prüfungen des Lebens blos mit den Augender Welt. Bedenken Sie, welch ärmlicher, winziger Aus-schnitt im unendlichen Kreis der Ewigkeit das irdische Da-sehn tu, besten Fall ist. Sein Kummer und seine Schandefind blose Augenblicke. Selbst tu meinen glanzvollstenund jugendlichsten Stunden Hab ich mein Herz in die Be-trachtung einer höheren Zukunft versenkt —
Die Seele lächelt, sicher cw'gcn Dasepn'S,
DeS blanke» Dolchs, und trotzet seiner Spitze.
Selbst wenn ich de» Tod des Missethäters sterbe,liegt es nicht in der Macht des Schicksals, uns für laugeZeit zu trennen. Nur ein Schmerz und wir find aufsNeue für ewig vereinigt; für ewig unter den Schattenjener fernen Gefilde, wo die Bösen nicht länger belästigen,und die Müden zur Ruhe kommen. Wär's nicht um dergeliebten Madeliue willen, so würd ich der Welt schonlängst übersatt sehn. So wie dieselbe ist, wird das schnellste,