u v39
feen für bie befonberen 2Crten ber Olec^tSgefd^afte abge*leiteten , JKcc^tSgefefee mit moglicfeftet 83oliffänbigfeitunb gjraciftdn aufouffellen. Stur unter biefen©runbbebin*gungen fann man erwarten, ba|j ftch baS ©efefebudE) we*bet in eine ängjtliche 2lufjäf)lung bet unenblich mannig»faltigen gäße (ßafuiftif) noch auch in eine troefne, fürbie 2lnwenbung unbrauchbare, unb berStißbeutung we*gen gefährlicheStetaphhftf berOtecfjte oerlieren werbe**)
*) SarauS !ann man ftefe einigermaßen Ceibtii(je nS obfc&onübertriebene, gorberung an baS 9taturrecht etfla'cen: utdisciplina juris naturae fundamentum actionum excep-tionumque natura validarum omnium ordine cönsti-tuat. (epist. eens, ad Puffendorf.) -vj
**) S. 6. 9veint>olb§ SBriefe über bie Äant. spfiil. 2 SB.
4. u. 5. SBr.
§. 25.
2)er auSfibenbe StechtSgelehrte (vorig. §0 mußjur richtigen Seurtheilung ftch ben ^Begriff beö rcchtluchen ©efcbäffeS, (j. 33. ber 2£rt be§ Sßertrageä,) wor*unter ber, ihm jur S3eurtheilung gegebene, galt gehö*ret, erneuern, bie baljin ftch bejiehettben ©efefce beut=lieh faffen , unb, ba bie oorfommenben gäße nur feitenbucbftäblicb baritr entfebieben ftnb, in ben ©ittnunb ©eiftbeS ©efefteä einbringen, mithin $u oen noturlidjen9ici^)tS=fPrincipien, »on welchen ber ©efefegebor ausgegangenifi, juruiffehren. Dhne einen folgen gorfchung§geififönnen freilich bie Klagen üb« bje itürje unb Unt>oß=jlänbigfcit ber ©efefee, über bie Stenge beS nofhwenbi*gen Anfragen unb (Srtäuterungen nie ein @nbe nehmen.SvecbtSfminbe unb Stifter feilen ^>artct)cn über Stechtunb Unrecht belehren, fte follen ihnen bie Unrechtmäßig*feit ihrer gorberung oor tfugen ließen, unb anba5#erj
fegen;