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Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
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S3ott i>em Ste^tSÖeßriffc unt> «gtouptgtuttN|c bcv 3led)t$U1)xe-

§. 1.

®ie ?Üfenfcttcn urteilen bon ber früheren Seit an überSiecht unb Unrecht; anfänglich jtbar bloß nad) ben 8el;*reu unb SSorfchriften ber ©rjiehung, nach frembem 2ln*fcl)cn un'o nad) bem9led)tSgefüble: ober fo tute fid) ihreS3evnunft allmählich entwidelt, urtbeiten ftc barübernad) ihren eigenen/ non jenen Gnttflüffen unabhängigen,^Begriffen unb noch ©runbfäfjcn. ©ie erlauben fiel; bieSrage, ob bie befiebenben SSorfchriften mit SledU gege=ben werben fonnten, fie billigen eigene unb frembc #anb*lungen als gerecht/ ober mißbilligen fie «IS ungerecht/unb holten ftd) / tnenigflenS bet; ihren überbachten 6nt»fd;eibungen, für iiberjeugt, baß in benfelben olle ber»nünftigen SSefen übereinjiimmen muffen. §ierou6 er«hellet, baß fie ein, allen wiHführlichcn 2fnorbnitngenborhcrgehenbeS, burch bie bloße SSernunft gegebenesStecht, unb ein allgemeines/ unberänberlidjeS SOlerf*mal;l anerkennen, woran fie baS Sftecht bom Unrecht ju

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