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Das natürliche Privat-Recht
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*) 3d)^rc bicfe Slec&tSformeln fjauptfa^tid) aus bcm ©tun«bc an, »eil bie eine ober bie anbete betreiben stttn SBemcifeeines Stedötefa^eS oft näljer'ltegt, unb fnerburd) befjen 3u=rücffiif)rung auf beit oben aufgefiellten -ßauptgninbfai er=leichtert »trb. UebtigenS fällt ico£)I »on felbfi in bie Xugen,bajj bet in ben altern StedjtS; ©pftemeri an bie ©pi£e gc=flcllte, ©a£, niemanb ju beleibigen, febem baS ©einige juleijlen, ober ftembc Diente nicht ja ftbren, nidjt als ober*ft e r StcdjtSfah ober bet in bcmfelbcn enthaltene SSegviff»on Stcdjt als oberfter SlechtSbegriff angenommen »erbenEönne; inbern man eben erjt »iffen »ill, »ortn benn biel8e=leibiguttg, baS ©einige ober bas Stecht eines jeben bejtel;e.

§. 8 .

So beföbränft bie ©ernunft üermittelfi il;rc3 8rechte>--g efe (§. 6. *) unfer äußere6 unb gegenfeisl i ge § ©etragen. Allein auf eine weit umfaffenbeve unberhabenere 2lrt fünbiget fich ihre ©efei^gebung in bemSD?oral*©efebe an. **) Sie Sugenblebre (Gslhif,fPßidbtcnlehre,) gebietbet ttnS, nicht nur btc ?0?cnfeJjf)ettnicht at§ btoßeS Mittel, jte gebiethet ung auch, fte alg3wecf ju behanbefii/ unb bie vernünftigen 3«>ecfe ber«fclben, (unfere wahre ©ollfommenbeit unb bie allge=meine ©lücffetigfeit) auf eine tbätige 2ßeifc ju besforbern. ©ie forbert, baß mir unfere Pflichten nicht attg3wang, ober au5 eigen nötigen ©ewegungggrün«ben, fonbern au§ Achtung für bag ®efeh, aug reinemguten SSBiUen erfüllen follen. Sie gewähret ung bic2tnä»ficht in ein fünftigeg Beben, wo oon bem allwiffenben,allmächtigen, hbebft vernünftigen unb heiligen aBcfen©fücffcligfeit nach SBürbe oertheilet, bie Sugenb be*lohnet, bag Bafter befirafet werben foll. Sie legt ungnebft ben Pflichten gegen anbere auch SfeligionS = unb©elbßpflichten auf, unb fie (Met ung ihre ®efe|e alögöttliche ©efefce bar, bie oon bem Urheber alles ®utcn

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