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§. 6 .
35cm gcfelligen SOtcnfchen fommcn jebod; nicht bfofSichte ju (§. 50, cS liegen il;m, toie er ftd) ebenfallsleicht bewußt »erben fann (§.10/ auch 31 c d) tSpf l ich*ten ob. ßr behauptet, blofj tilg finntich »cnumftigeSSBefen/ mit @runb ben rechtlichen grepheitSgcbraud;;er forbevt mit Strang, bafj er barin nicht befchränfetwerbe, ßr trug alfo eben benfelben grepheitSgcbrauch,unb eben benfelben Swang jebem anberett SÖienfchen, alsgleichfalls ftnnlid) vernünftigem fffiefen, jugefieben. *)35icfe, bent Siechte anberer nach berSSevnunft gegenüber*.f}el;enbe, Siothtrcnbigfeit ober Schulbigfeit nennet maneine 3lechtSp flicht, (restliche SSerbinblichfeit) unbgebraucht biefe ^Benennung, wie ben 2luSbrucf: 3led)t(§. §. 4 unb 5)/ ebenfalls bejiehungSroeife halb auf bienothmenbig erfcheinenbe $anblung, halb auf baS @ub*ject, für roelcheS biefe Siothwenbigfcit befiehl- 35eroberjie ©runbfafc für bie SicdftSpflichten fagt bem*nach auS: Unterlaß ade ^Staublungen, moburch bie redjtslidje fm;c'SSirffamfeit anberer befchränfet roürbe **)•
*) ©elbft bet 33öfewicf)t will jur Sicherheit feiner eigenenSJIedhte bie allgemeine Sefdjränfung ber Sffiiltführ, freinbcSftedjte nicht ju »erle|en. Stur »erfucht er bei; jeber ®ete*genfjeit ju feinen ©unften ba»on eine JCuSnahme ju ma*djeit', woraus eben erhellet, bajj feine^cmblungSmeife (SOia;rime) unoernönftig unb rechtSwibrig ftp.
**) ffllan tann biefen ©runbfah, weit ec bie allgemeinen unbnothmenbigen SlctbtSpflidjten (§. 1.) auSbrücft, baS (ob er*fte) StechtSgefeh nennen, ©cwöhnlitb aber »erfleht manunter bem SlecbtSgefehe ben &auptgrunbfafc über bie reiht*lidjcn 4>anblungen ober Sterte ($. 4), weil er anbeutet, t»icalle 4?anbumgen , um rechtlich ju fet;n, befchaffen fe«nmüffcti. Celjterer, wie er (eben ba) auögefprochcn würbe,ift weber ein ©ebofbS» noch ein SBerbcfhSgefefc, fonbern ein*
aus