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Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
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(reatifirt) fe\?n ^ wenn jebe SS«!«fcung fckn burd) bieScfovgttifs be§ B»ange§ im Äcime erfüllet würbe. 2)a*gegen fann ber 3fed)t§r>crfekr, bem red)tlid)cn Sroangeju wiberfiekn/ unb bie ©eteibigung fortjufefjen, nid)tbefugt fern; weit fid) fonji btt SScrnunft wibctfpredjenwürbe **).

*) SRenn idj g. SS. ben Stäuber ober SDtcrber mit©ei»alt »onfeinem Unternehmen gurüdhatte, fo jwinge ich ihn nur, fei*ner freien SBiltführ bie ©ränge gu fc^en, baji ich at« einfreohanbetnbes SBefen gleidjmäfiig neben ihm befielen föttne..Darauf ifl aber feine 2BitlEühr fdjon burdj ben Stedjtsbesgriff (J. 5 . 3, 4, 5.) befdjränEet. Somit ifl mein 3mangwiber ihn nur Ausführung (©recution) beö SKedpteS, feinUnrecht. (Qui iure suo vtitur, nemini facit iniuriam.)Sic SScrnunft weifet burefy baö .Stecht« = fPrincip unb biebarau« entwiefette StedjtSIehre jebem ffltenfdjen fein Sted)t«=gebiett; an, unb begränget eS burdj ben red)ttid)en 23icsfungSfrei« ber Uebrigen. SBa« er innerhalb feine« red)t>lief) begränjten ©ebietfjeS ttjut, ba« thut er mit Stecht, ©ctreibt atfo benjenigen , ber in basfetbe eingreift, mit 3tedjtguvitef. Ueberfchrcitet er aber fein ©ebietf), fo tritt auch roüDer it;n ba« 3wangSred)t ein. Uebrigen« mufj oon bemStochte gu jwihgen ba« pbbf*feh e 23ermögen, benSwang burchgufc§en , welche« bet) bem cinteuchtenbficnStechtc bem Schmäleren oft mangeln fann, wohl unterfchie*

Den werben. Sähet, wte weiter unten gegeigt werben foli,fann auih nur erfl im Staate unter bem Srf)u|e einer ober-ften 50tad)t, welche burdj u n wi b er fl c b t i <h e ©ewaltben gügeltofen geet)beit«gebraud) auf bie oben crwä£)n=te SSebtngung cingufdjränfen oermag, bie red) t liehegret)heit, ober ba« (oor ber S3ernunft immer gültige)Stedjt at« eine witffame SBefugnijj oorgugöweife gelst c n b gemacht werben.

**) Saher erftären manche Sdjriftflelfet, wie 3 . <5. 5< ® e ufl c r (ffehrbud) be« Staturrecht«, Sranff. a, b. D. 1809. 5 .91),leitete« überhaupt at« ba« ©oflem ber S3ernunftwahrheitenüber ba« ©rgwingbare unter SXenfchen. .

§. 6 -