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Das natürliche Privat-Recht
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heit 2fnfput# machen fonnc, fonbcrn ftd) bnbcv» fo weiteinfehränfen muffe/ «IS e& nothig ifi/ um ben eben er*mahnten SSiberfprud) ju bermeiben/ welches, fo fangbie Sftenfchen, wie t;icr, bloß nach i(;rem SBefen betrach*tet werben/ nurburd; eine burchgangig gleiche dinfehran*fung möglich ift*). Sie dinfehränfung ber Scheit einesjeben dinjelnen auf bie ffiebingung, bajj auch alle 2ln=^beren neben ibm gleichmäßig alS?)erfonen befielenfönnen, ijt, nach bem ©elbjibewußtfctjn bcS Sftenfchen,ba§ Siecht, On er abfoluten JSebeutung). **) Sc*ber Sftcnfd) muß baher im gefelligen jSuftanbc mit 2ln*beren, will er ftd) nicht wiberfpvechen, bie ©ültigfeif beSStecbto in biefem ©inne anerkennen.

*) ®enfen wir uns eine Stenge non Stenfchen, beren jeherfic6 alles gegen anbere erlaubte, woju il;n bie Sinnlichkeitbejtimmt. SSep bem fo oielfältigen ©iberftreite ihrer finn=lieben Steigungen würben fie einanber aufreiben, ober ftemüßten, um Bor einanber ficher gu fetjn, fid) einjeln inStBüfien unb .gcißlen jurücfäiefjen. ©ollen, fie alfo neben ein«anber frep thatig fepn; fo muß nach 2luSfage ber SSernunft,wel^e nadb bem oberfben Senfgefefce ©iberfprüche gu oer*einigen nicht Bermag, jeber aus ißnen feine grepfjeit imäußeren (gebrauche wenigftenS in fo weit einfdjranfen, baßauch bie übrigen auf gleiche ©eife frei) wirffam fepn fön»nen. ©er gefellig leben will, muß auch fo fianbeln, baß©efetligfeit Statt ftnben fönne.

**) Saß biefer SSegriff mit bemjenigen übereinftimme, welchenber genauere Sprachgebrauch im gemeinen Ceben unb inben ©eridjtsböfen mit bem ©orte perbinbet, unb warumer bem «Begriffe ber alteren Schule rorgejogen werbe, wirb5. J. 11 unb 12 nadjgemiefen. S. IC. SSauerS Staturrecht,SSarburg 2. 31. 1816, S. 54.

§. 4 .

Siecht wirb auch in rclntioer JBcbeutung genom^me»/ unb $war halb o(S ein 9)räbicat ber .fjanblungen,

' (ob»