Traume, hier wo er gestern das Schwärze eingestellt hatte, ließer jetzt seine Habscligkeiten zurück und wanderte ledig nach seinemGeburtsorte. Er wollte nicht unterwegs Jedem Red und Antwortstehen, weil er seine Habe bei sich trug und jetzt fiel cs ihm dochwieder schwer aufs Herz, das; er so Knall und Fall fortgeschicktwar; er konnte ja nicht Jedem sagen, wie ganz anders sich dasnoch wenden müsse. Heute ließ er sich Zeit zu dem Wege nachNellingen, und war er ihm gestern unbegreiflich lang erschienen,so däuchte er ihm heute eben so unbegreiflich kurz. Er dachte sichaus, wie seine Mutter und Geschwister seine Rückkunft aufnehmcnwürden und wie er sich dabei stellen solle, als er schon vor demelterlichen Hause stand. Glücklicherweise war Niemand daheimals zwei kleine Bruderskinder und Dominik ging bald wiederfort und geraden Weges zu dem Hirzenbauer. Nach den; erstenErstaunen und nachdem er mit auffallender Hast die verpfändeteDenkmünze ausgelöst, erzählte er dem Hirzenbauer den ganzenHergang. Der Hirzenbauer wollte nun seinem Spott über denFurchenbaucr Luft machen, Dominik fiel ihm aber ins Wortindem er sagte:
„Redet nicht so von meinem Meister, ich darf das nicht mitanhören,"
„Ja so," lachte der Hirzenbauer, „er wird ja dein Schwäher."
„Das steht noch im weiten Feld."
„Nein, nein, was ich dabei thun kann, soll mit Freudengeschehen. Was willst denn jetzt anfangcn?"
„Wenn Ihr mich als Drescher brauchen könnet, war mir'srecht."
„Gut, das kann schon sein, und es mangelt uns grad einKnecht, da kannst dieweil aushclfcn und bist auf den Sprungwcnn's auf den Furchcnhof losgeht, denn da gcht's noch durch-einander. "
Als Dominik fortgehen wollte, sagte der Hirzenbauer:
„Wart ein bisle, ich geh mit dir. Ich will's deinen Leutenschon zu verstehen geben, das; du was hast was du ihnen nichtsagen kannst und das; sie noch Ehr' an dir erleben. Die Schwä-