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4 (1854)
Entstehung
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des Ingrimms, wie sehr ihn Alban verhöhnt habe nnd wie erüberhaupt hinterrücks sich als Bauer gcberde und alle Maßnah-men des Vaters verhöhne. Vinzenz, der dabei in der Stube warund seine Saat aufgehen sah, setzte sich auf die Ofenbank undspielte mit seinem Lieblingshunde, dem Greif, den er sich ange-schafft hatte und der fast ausschließlich nur ihn, gehorchte. DerVater hatte heute wieder seine „Flözerstimme" wie sie die Mut-ter bei sich nannte. Sie wußte zwar schon längst, daß er jedes-mal wenn er vom Kornmarkte heimkam lauter sprach: er behieltden Ton noch bei, den er dort unter dem Lärm gebrauchte, aberbeute war's doch übermäßig. Sie winkte ihm mit den Augen,ja sie erhob beide Hände flach in der Luft zu begütigenden Zei-chen, aber cs half nichts. Der Vater erklärte weiter, daß Albanganz anders werden müsse, ganz anders, wenn Friede im Hausesein solle. Als Alban hierauf cntgegnete, daß er nicht wisse, woriner sich ändern solle, er sei gehorsam, fleißig und ehrerbietig, wieviele seinesgleichen jetzt nicht wären, da schlug der Vater auf denTisch und schrie zornig:

„Was deinesgleichen? Was weißt du wer du bist? MeinKnecht bist du wenn ich will, und ich wills. Ja, es bleibt dabei,du suchst dir einen andern Hof, denn den kriegt der Vinzenz.Still sag ich! Was deinesgleichen? Meinst du weil andere Väterjetzt sich von ihren Buben übcr's Ohr hauen lassen, meinst ichleid's auch? Ich bin Herr und Meister, und mit dir mach ichwas ich will und mit meinem Hof mach ich was ich will."

„Das könnet Ihr nicht", rief Alban fest auftrctend „derHof gehört im Erbgang mir, eS wird sich zeigen, ob Ihr mirihn nehmen könnt!"

„Was wird sich zeigen? Ich bin noch über dich'naus studirt.Tu meinst weil du herrclcn*) kannst, du seist was? Nichts bist.Ja, reib nur deinen Bocksbart. Wenn du nicht augenblicklich mick,um Verzeihung bittest und mir versprichst, mir in Allem zu fol-

Hcrrelcn - den vornehmen Mann spielen.