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4 (1854)
Entstehung
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könne; das sei ein Boden, der gar keinen Dünger brauche. DerWeg war grundlos nnd eben das wurde als Zeugnis; des fettenBodens gedeutet. Alban schwieg, er fühlte sein Herz klopfen.Man näherte sich dem Hofe, da rief eine Stimme durch die Nacht:Vreni! Vreni!

Gerade dieser Ruf erschütterte jetzt Alban, das; es ihm war,als müßte er in den Boden sinken. Eine Stimme antwortete ansden Ruf: „Ich komm' gleich." Auch die Stimme war ähnlich.

Als wäre er verzaubert, fast taumelnd trat Alban in denHof und als er in die Stube trat fuhr er sich mit der Hand überdie Stirne. Es war ja wieder als ob Vreni hier wäre, nur wardiese hier wohlbeleibter und sah trotziger drein.

Spitzgabele machte die Vorstellung leicht nnd sprach, da nochmehr Leute da waren, von einem Roßhandel. Die Frau, dieVreni so ähnlich sah, hatte denselben Namen und war die Bäuerin.

Alban ließ sich nicht lange«znm Sitzen nöthigen, die Knieebrachen ihm fast. Er schaute sich in der Stube um, Alles warstattlich und anheimelnd und in ihm war es wie ein Ausspruchder Gewißheit, daß er hier sein Lebensziel gefunden habe.

Sehr häufig machen die Menschen gerade die verzwicktestenGesichter, wenn diese von einem betrachtenden Auge ausgenom-men oder gar abgemalt werden sollen. Der Gedanke, das; jetztdiese Formen selbständig und dauernd festgehaltcn werden, prägteine Erschlaffung oder eine unnatürliche Spannung in ihnenaus. In ähnlicher Lage war jetzt Alban, er wußte nicht, sollteer unter dem Forscherblicke der Bäuerin die Augen Niederschla-gen oder erheben. Zu großem Glücke schmiegte sich ein großerschwarzer Schäferhund, der in der Stube war, an ihn, und Al-ban hatte nun etwas womit er sich beschäftigen, wobei er aufund niederwärts blicken konnte. Die Bäuerin bemerkte nicht un-geschickt, daß Alban ein guter Mensch sein müsse, da der fremdeHund so zutraulich gegen ihn sei. Alban schwieg und dabei blieber, selbst als die Dienstleute sich aus der Stube entfernt hattenund zuletzt auch Spitzgäbele wegging und ihn mit der Bäuerinallein ließ. Diese fragte ihn nun, ob er das Kind seines vcrstor-