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ein Großbauer hat vor Allem daran zu denken, daß die Familiein alten Ehren bleibt." Das waren die Gedanken, mit denenAlban sein stürmisches Herz zu beschwichtigen suchte.
Thcils durch die Anlage seiner Natur, hauptsächlich aberdurch sein Verweilen außer dem elterlichen Hause hatte sich Al-ban Kenntnisse und Lcbensanschanungcn ungeeignet, die ihr För-derndes aber auch ihre Zwiespältigkeiten in ihm und mit seiner ge-wohnten Umgebung zu Tage brachten. Schon die ernstliche Nei-gung zu Vrcni und die Erwägungen hierüber waren ein Ergeb-nis; davon und der vollbrachte Sieg hätte ihn vielleicht lange inWiderstreit mit sich gehalten, wenn nicht sein Stolz noch mächti-ger gewesen wäre und vor Allem beschäftigten ihn vielfache Neu-gestaltungen der ganzen Bewirthschaftung. Der Vater ließ ihnseht aber nicht mehr schalten wie er wollte und gab ihm nur inKleinigkeiten nach, die er als große Gunst därstclltc.
Alban hatte einen drcischaarigen Fclgpslug angeschafft undbearbeitete damit eine schon im Herbste abgerodcte und nmgc-pflügte Waldstrccke, er spannte seht zwei junge Stiere hintereinem vorausgehcnden Pferde an den Pflug. Noch nie hatte manhier zu Lande Stiere an die Feldarbeit gewöhnt, man bedientesich dazu der zahmen Ochsen. Der Vater lachte Alban über denneuen Versuch aus, den dieser in der Schweiz gesehen und hiernachahmcn wollte, aber nach viel Muhe und Schweiß gelang csihm, und die wilden Thiere fügten sich in die Arbeit.
Der alte Furchenbaucr war trotz vielen Scheltcns doch stolzaus seinen Alban und auf dem samstägigen Fruchtmarkt in derStadt wenn er bei dem gräflich Sabclsbergischen Pächter inRci-chenbach saß, sagte er oft: „der Alban braucht gar nichts, derBauer, dein ich den Alban für seine Tochter gebe, der muß mirmoch Geld hcrauszahlen."