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„Sag deinem Vater, er hat grad so weit zu mir wie ich zuihm."
Bläsi ballte die Faust und preßte die runden Lippen zusam-men als er das Dorf herab schritt. Er kündigte dem Vater dieAntwort und sagte, indem er den zweiten Ochsen einjochte: „Zudem laß ich mich nicht mehr boten schicken."
Gottfried befahl mm, daß auch ihm das Bcrncrwägclcinhergerichtet werde,- er hatte die Angelegenheit mit Cyprian güt-lich beilegen wollen, jetzt blieb es beim Rechtswege.
Noch wirbelte der Staub auf der Straße vom raschen Ber-nerwägclciu Cyprians, als Gottfried hinter ihm drein fuhr. EinJeder hatte leeren Platz neben sich, aber unsichtbar saß nebenJedem der zum Feinde gewordene Schwager, denn einer hegteZornesgcdankcn gegen den andern. Gottfried schämte sich, denZerfall durch die Dörfer kundzugcben, durch die man fuhr: erließ Cyprian einen Vorsprung. Erst auf der Treppe des Amts-gerichtes begegneten sie einander, Cyprian kam herab, währendGottfried hinauf stieg; sic gingen stnmm einander vorüber, aberkaum war Gottfried einige Stufen gegangen, als er sich nmkehrteund in sanftem Tone sagte:
„Cyprian, laß gut mit dir reden."
„Ich Hab nie was Böses gezeigt."
„Komm ins Wirthshaus, da wollen wir's ausmachcn."
„Was hast denn?"
„Gib mir das Kind, laß mir die Erdmuthe."
„Und weiter willst nichts?"
„Nichts für mich."
„Für wen denn?"
„Für das Kind. Thu's denen unterm Boden nicht an, daßich dich vor Gericht zwingen muß, das Mnttergnt heraus zugeben."
„So? Tu kannst mich zwingen?"
„Ich will ja nicht."
„Will du nur."
„Thu's in Gutem, es ist ein' Schand vor Gott und den