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unwillig an seiner Rechten. Zilge saß am Fenster, blaß mit hoh-len Wangen, sie blickte unbewegt gläsern darein.
Sie schüttelte mehrmals nickend den Kops, als Scb sie mitliebreichen Worten begrüßte und sic um Verzeihung bat, daß ersie am Abend so plötzlich überrascht; er habe gehofft, es damitgut zu machen. Sie ließ ihn ihre Hand fassen, die leblos undstarr in der seinen lag, dann sagte sie, sich hin und her wendend:
„Er sieht gut aus wie ein Bierbrauer."
Es war als spräche sic zu jemand Fremdem, und doch warNiemand außer Seb und dcu Kindern in der Stube.
Jetzt erst schien sie die Kinder zu bemerken, sie rief sic zusich und riß ihnen hastig die Kleider vom Leibe, das Mädchenweinte darob und sie sagte:
„Er hat euch sieben Jahr hungrig und nackt gelassen; damitsangt man mich nicht. Gieb die Kleider wem du willst."
Scb bat sic, doch vor den Kindern gemäßigter zn sein, sie aber
sagte:
„Sie haben das Elend bisher mit angesehen, sic können'sauch noch weiter."
Seb brachte die Kinder aus dein Hause, dann setzte er sichzu seiner Frau und erzählte ihr, wie ja Alles wieder gut sei undbesser als je, er sei nach Kalifornien gereist, wo man Gold grabe,er habe sich aber damit nicht abgegeben, sondern auf seinemHandwerke gearbeitet und dabei großen Verdienst gehabt, er habemehr als zehn Bauten ausgeführt und keine sei ihm mißlungen.Zum Beweise seines Wohlstandes legte er mehrere Goldrollcnauf den Tisch und brach einige davon auf, daß der Inhalt wieneugierig auf den Tisch rollte. Zilge aber schüttelte den Kopf underst ans wiederholtes Bedrängen sagte sie: „Damit fangt manmich nicht, und wenn du tausend Millionen bringst, kaufst dumir nicht ab, was da drin —" sie deutete auf ihr Herz, cs würgtesie im Halse, sic konnte nicht weiter reden.
Man hörte Besuche vor der Hausthüre, Scb raffte schnelldas Gold wieder zusammen, und als viele Männer und Fraueneintraten, sagte Zilge lachend: