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es sieben Jahre geworden waren, seit dem Seb sie verlassen.Zilge war mit Stenern und Zinsen rückständig geblieben, siemußte oft auf das Naihhaus, darüber manchen Tag versäumenund gerieth immer mehr in's Elend.
Seb wurde nun doch in den Zeitungen ausgeschrieben undnach hieländischem Gcsetzesbrauch aufgefordert, binnen dreißigTagen sich zu gcstellen, widrigenfalls ihm wegen des eingcleite-ten Gantverfahrens ein Abwescnheitspflcgcr gesetzt werde. Zilgesah dem letzten Schlage, den sic mit aller Macht abgewehrt halte,jetzt gleichgültig entgegen.
An die große Glocke.
Es war ein Heller Hcrbstabcnd, die Schwalben sammeltensich in Schaarcn, und strichen in großen Flügen dahin; vor denHäusern saßen die Bauern und dengelten die Sensen, um dasOchmd zu schneiden; das war ein Klingen und Hämmern durchbas ganze Dorf, daß man kaum das Abendläuten hörte.
Vor dem Nachhause spielte ein Trupp Knaben laut jauch-zend das sogenannte Habergeisspiel, des Maurer Scb's Johan-nes war auch unter ihnen. Da tönte eine wohlbekannte Klingeldurch das Dorf, die Dengelnden hielten eine Weile an und hör-ten den Ausruf des Dorsschützcn, dann hämmerten sie wiederweiter. Den Knaben am Nachhause mußte zweimal Stille ge-boten werden, bis sie ruhig waren, das; man hören konnte, wieder Schütz nach dreimaligem Klingeln von einem großen Bogenlas: „Aus der Gantmasse des Maurermeisters Eusebius Gröler,genannt Maurerseb, und seiner Ehefrau Cäcilia, geborene Künzle,wird deren allhier an der Wiuterhalde belcgcncs einstöckigesWohnhaus morgen nach der Nachmittagskirche im Aufstrcich zumerstenmale öffentlich versteigert."
Der Schütz ging gravitätisch weiter und man hörte ihn baldwieder vor einer andern Häusergruppe schellen.
Die Knaben schauten alle ans Johannes, der mit medcrge-