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4 (1854)
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daß er ihm durch den Tod seine letzte Hoffnung zerstörte, seinEnt kam in fremde Hand.

Bald nach Alban begrub man auch die Mutter, sie hatteibr Leid Niemanden geklagt und eines Morgens fand man sietodt im Bette.

Der Furchcnbaucr, der nun Dominik als einzigen Erbenvor sich sah, redete ihm viel zu, daß er ihm verspreche, wenn er.tiinder bekomme, das Gut nie zu tbcilen. Dominik weigerte dießund sagte zuletzt, er habe dem stcrbeudcu Albau das Eelöbnißgegeben, gerecht gegen jedes seiner stinder zu sein.

Der Furchcnbauer ging starr und stumm im Hofe umher,er redete mit Niemanden und ging durch Stall und Scheunenwie ein Gespenst. Im Walde ließ er sich eine alte Tanne hauen,sie zu Brettern versagen und krackte sie selbst auf den Hof.

Im Frühling, am selben Tage als der Nagelschmied mitseiner Familie auswanderte, fand man den Furchcnbauer plötz-lich todt. Dunkle Gerüchte gingen über seine Todesart. Man hatnie etwas Bestimmtes darüber erfahren.

Der neue Lehnhold.

Nus der zcrissenen Erde sprießt die Saat, aus den Gräbernwachse» Blumen. Trübe Schwcrmuth lagerte auf dein Gemüthdes Dominik wieAmcilc's. Tie Oberamtmännin war eine mildeTrösterin, denn sie kam jetzt im Frühling auf mehrere Wochenauf den Hos. Sie fand eine Erquickung darin, in die Tiefe derGemüthcr zu schauen, die ihre Empfindungen nicht in Wortenausdrücken können, sie aber hatte die Macht des Wortes und wielinder Balsam heilten sie die Wunden. Was ihr im Großen undUmfassenden nicht gelingen wollte, gelang ihr im Einzelnen; dasHerz der Höherstehenden einte sich mit denen, die im beschränktenLebenskrcise verharren. Es war nicht Gefübllosigkeit, sondern un-verwüstlicher Lcbensmutb, daß Nmcile sich fast bäldcr in das Un-abänderliche fügte und sich der Heiterkeit nicht verschloß wie Do-minik, aber auch diesem gelang cs endlich.

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