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4 (1854)
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gehabt, daß ihm fünf Kinder als klein gestorben sind. Ich weistwohl, das; mit dem Zcrtheilen neues Unglück haufengenug kommt,aber kann man's anders machen und darf man?" Der Ober-amtmann war heute besonders freundlich mit dem Hirzcnbancr,denn er erkannte den wenn auch starren doch reinen Gerechtig-keitssinn des Mannes.

Als der Hirzenbaucr und der Oberamtmann mit seiner Frauwegfuhrcn, kam gerade der Kühbnb mit einem Kübel voll Schnee,er war voransgecilt, der Drescher blieb klugerweise noch einigeStunden auf dem Berge, um dann mit frischem Schnee zu kom-men. Bald traf auch der reitende Bote ans der Apotheke ein.Alban duldete Niemand um sich als Vreni und Dominik, selbstdie Mutter und Amcile durften sich ihm nicht nahen.

Einen Tag und eine Nacht saß der Furchcnbaner bei derLeiche seines Sohnes und nicht und trank nicht und sprachkein Wort.

Als man am Morgen darauf die Leiche des Vinzenz zu Grabeführte, schwankte er am Stabe, den ihm Alban geschnitten, hinterder Leiche drein. Erst ans dem Kirchhofe, wo er die eingesunkenenKreuze an den Gräbern der Kinder sab, die Vinzenz vorausgc-gangen waren, brach er znm erstenmale in lautes und heftigesWeinen aus.

Ans der Heimfahrt der Gipsmüller that cs nicht anders,er mußte sich auf den Wagen sehen sprach der Furchcnbanerdas erste Wort zu seinem Schwager und die zitternde Hand er-hebend sagte er:

Gott hat mich hart gestraft, aber er hat mir doch Recht ge-geben, mein Gut bleibt doch bei einander."

Gleich nach dem Leichenbegängnis; führte der NagclschmiedAmmrei nach Siebenhöfen. Seit der Zerrüttung des Hausesweinte das Kind unaufhörlich nach seiner Mutter und vergingfast vor Heimweh.

Alban hatte nichts davon gemerkt, als man die Leiche seinesBruders fortbrachte, jetzt, da man das Kind fortführte, merkteer es ans seinen; Krankenlager und sagte vor sich hin: