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1 (1889)
Entstehung
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8 1. Aus der Goldküste.

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und beschmierten mit dem Rest den gemeinen Schwarzen die Zunge,damit sie auch getreu bleiben möchten. Nach Verrichtung dieser herr-lichen Oarsmonieu beschenkete ich sowohl die Oaxiseirr;, als auch dieumbstehende Schwarzen reichlich, der Meinung, ich würde nicht mehrnöthig haben kraasontön anszutheilen. Aber die Zeit hat mich nach-mals viel ein anderes gelehret. Selbigen Tag brachten wir noch 2 sechs-pfündige Stücke auf den Berg. Den folgenden Tag aber ward von denenInFimwnrs das l?ort abgestochen, von denen Schwarzen Pallisaden an-geschasst und von meinen Soldaten gesetzet."

Alls den Ereignissen der nächsten Tage ist hervorzuhebcn, daßalsbald ein Häuptling von Axim im Aufträge des dortigen .Kaufmannsanlangte, um ans dem von Groben besetzten Punkte die holländischeFlagge zu hissen; ,,er mußte aber, wie er gekommen, wieder wegziehen."Der Ruf von der neuen Niederlassung hatte sich rasch in der Umgegendverbreitet, und täglich kamen viele Häuptlinge mit ihren ,,Untersassen"hin, um gegen ein Geschenk ihrerseits, das meist in Reis oder Hühnernbestand, Waareil lind namentlich Branntwein von Groben zu erhalten.Einige von ihnen entschlossen sich zum Bleiben und ballten sich auf demBerge an; für ihre Ansiedelung findet sich später der Name Poequesoe.Schon in den nächsten Tagen begrüßte ein englisches Schiff als das erstedie brandenbnrgische Flagge mit Kanonenschüssen und ging auch vorAnker; ihm gesellte sich bald ein dänischer Lordentrüger hinzu. Daspilzartige Emporschießen der jungen Veste veranlaßte die Aecadaer zu einerGesandtschaft an Groben, welche ihn zum Verlassen des großen Friedrichs-bergs und zur Erbauung eines Forts in Aeeada zu bewvgen suchte.Dieser ließ sich jedoch nicht daraus ein, weil er mit der holländischenKompagnie nicht in Konflikt gerathen wollte; ,,sie möchten sich pntion-tiren, bis wir jwills Gott) aufs Jahr mit unfern Schiffen wiederkämen,alsdann könten wir ausführlicher sehen, was bei der Sache zu thun wäre."

Die Gesandtschaft hatte die auf dem großen Friedrichsberg inzwischenangesiedelten vierzehn Häuptlinge beunruhigt; sie fürchteten, Grübenmöchte sie wieder verlassen, und baten ihn deshalb, mit ihnen in feierlicherForm einen schriftlichen Vertrag abznschließcn.Derowcgen berief ichsie so führt Grüben fort in mein Gezelt, setzte mich mit demOowlinsnckanton Philipp Blonckenund denen (Äpisoirs an eine Tafel,gab ihnen abermal die im Oontrnot stehende Uunota auf portugiesisch zuverstehen und begehrete, sie möchten selbige beschweren. Da foderten sic

" Grüben hatte ihn einige Tage zuvor zum Kommandanten ernannt; sein Schiffübernahm Kapitän Voß.