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1 (1889)
Entstehung
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297
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8 3. Unter Friedrich Wilhelm I.

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und die Bemerkung: ,,Die ?6S86 will ich unterschreiben men die Ooin. will150 Mohren mitbriugen, die 10. L12. Jahren alt als den will ich wohl znihre nsAooio 1200 tll. gehben im Platz 600 tll. vor gummh. Darauf willich crstl. antwort haben." Der Marinerath Ramlcr theilte dieses Ver-langen den Petenten mit, erhielt aber von ihnen znr Antwort," daßsic dasselbe nicht erfüllen könnten, „weil die Leute so umb Argnin undkorto Oareo wohnen, alle Mohren oder Türken und beinahe so weißsein, als die deutsche Nation, denn die ^leAors oder Schwarze haltensich um Senegal auf, welches wohl 180 oder 190 Meilen von kortovuroo ab ist." Sie wären bereit, für des Königs Rechnung einigeNeger einzukaufen, falls solche daselbst zn erlangen Es wurde dahermit ihnen ans einer anderen Grundlage weiter verhandelt. Sie hattennämlich auch gebeten," ihnen die ausschließliche Fahrt nach Argningegen eine jährliche Nekognition von 1500 Fl. und gegen Übernahmeder Nnterhaltungspflicht des Kastells nebst der Garnison ans zwölf Jahrezn überlassen. Während dieser Zeit sollte aber Argnin nicht veräußertwerden dürfen und es ihnen nach Ablauf derselben freistehen, sich fürdie Fortsetzung oder Aufhebung des Vertrages zn entscheiden. Der Königwar mit diesem Angebote nicht einverstanden." Er wollte jährlich 2000 Fl.haben, ferner im Laufe der zwölf Jahre wenigstens 200 Lasten Gummiund etwa 20- bis 24000 Stück Straußenfedern für eigene Rechnung nb-holen dürfen, und überdem verlangte er Sicherheitsleistung wegen der Re-kognitionen und der dereinstigen Zurückgabe des Ortes in unversehrtemZustande. Als der Gesandte Meinertzhagen mit den Offerenten im Haagüber diese neuen Bedingungen verhandelte, wurden sie auf einmal be-denklich, ob sie sich im Hinblick auf die Plakate der Generalstaaten derpreußischen Flagge bedienen und ihre Feinde von Argnin abwehrendürften. Sie baten, daß der König eine diesbezügliche Erlaubnis; für siebei ihrer Regierung nachsuchtc. Bereitwillig wurde darauf eingegangen."

Könige zu pathetisch klang: „Demnach . . . erwogen, daß zu fernerer AusbreitungDero König!. Oloiro nichts zuträglicher sein könne, als wann Sie, umb Dero Namenin allen vier Welttheilen zu vermehren und Sich auch bei srembden Nationen tvrmi-«ladls zu machen, dahin trachten, daß Ihr kariilou . . . auch in denen außer Unsernlinropaoiooliso Weltklima entfernten Landen und Königreichen . . . noch ferner ge-fnhret .... werde." Thatsache ist, daß das Konzept nie vollzogen wurde. H. 65. 34.

" 4. (I. Rotterdam, den 12. Oktober 1714. L,. 85. 34.

^ Meinertzhagen's Bericht an den König, 4. 4. Haag, den 8. November 1714.i:. 85. 34.

König an Meinertzhagen, 4. 4. Haag, den 6. November 1714. R. 65. 34.

" Meinertzhagen an den König, 4. <1. Haag, den 7. Dezember 1714. Königan Meinertzhagen, 4. 4. Berlin, den 15. Dezember 1714. R. 65. 34.