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1 (1889)
Entstehung
Seite
VII
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Vorrede.

VlI

Erwähnenswert!) ist ferner der von den Offizieren S. Nt. SchiffSophie" erstattete Bericht über den heutigen Zustand des ehemaligenkurbrandcnburgischen Forts Grvß-Fricdrichsburg (Berlin 1884) undsodann noch eine numismatische Studie von Ad. Meher

Prägungen Brandenburg-Preußens, betreffend desfen afrika-kanischc Besitzungen. Berlin 1885.

Endlich verdient noch eine besondere Erwähnung die sehr werth-volle Abhandlung von I)r. Eduard Heyck

Brandenbnrgisch-deutsche Kolonialpläne. 1887.

Er machte die Entdeckung, daß das badische Gcnerallandesarchivin Karlsruhe Urkunden besitzt übervom strengsten Geheimnis; umhüllteVorbereitungen" zu einer brandenburgisch-deutschen Kompagnie, welcheauch nach dem Erloschen ihrer sekreten Eigenschaft nicht wieder daraushervorgczogen sind." In dieser Annahme liegt freilich ein Jrrthum,denn gerade die wichtigsten der von Heyck veröffentlichten Urkunden findensich bereits in dem im Jahre 1673 in zweiter Auflage veröffentlichtenWerke eines Kolonialfrcnndes, des Ur. Johann Joachim Becher

Politischer Diskurs von den eigentlichen Ursachen des Auf-und Almehmens der Städte, Länder und Republiken?

Dadurch wird indes; das Verdienst von Heyck in keiner Weise ge-schmälert, und seine Arbeit wird wie für den 8 2 des vorliegendenWerkes so auch für alle zukünftigen Forschungen über die kurbranden-burgische in Verbindung mit Österreich und Spanien geplante ostindischeKompagnie die Grundlage bleiben. Sie hat durch die neu anfgefundencnUrkunden des I)r. Schlick eine Ergänzung und Berichtigung erfahren,ohne daß jedoch ein nach allen Richtungen klares Bild hat geschaffenwerden können. Das Konvolut im Geheimen Staatsarchiv (U. XI. 130.Nr. 18) trägt von der Hand des damaligen Archivars den Vermerk

Projekt einer Ostindischen Compagnie mit dem Hause Oester-reich. Am 12. Juli 1667 ist dieses von H. Loorstnrio Hippslins Archiv gegeben worden und sonst nichts von dieser Sachedarin vorhanden, wie denn auch dieses ganz inoomplst."Einzelne Urkunden finden sich freilich in anderen Fascikeln zerstreut vor.

° Von den Heyck'schen Urkunden finden sich bei Becher des ersteren Beilage IIunter litt. L, S. 941, Beilage IV unter litt. L, S. 947 ff.; der S. 132, n. 1 citicrtedeutsche Bericht des Markgrafen Hermann von Baden vom 19. August 1661 aufS. 910 ff.; die bei Heyck S. 171 erwähnten und nicht genau wiedergegebenen Tabellenbei Becher unter litt. 0 und O, S. 942 ff.; der Brief des Pater de Roxas (S. 179)bei Becher unter litt. IV, S. 986 ff.; endlich die Antwort des Markgrafen vom 14. Septbr.1661 unter litt. O, S. 958 ff.