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Schlacht von Arcole.
Von der Offensive Alvinzi's dem 29. Octobcr 1796 an, bis z»cgänzlichen Vertreibung seiner Armee, am 21. November. Ei»Zeitraum von -9 Tagen.
I. ^)er Marschall Alvinzi übernimmt das Com-mando der neugebildete» östrcichischeu Armee: —Stärke derselben.— Das französische Heer am Rhein, sowie die Sambre und Maas-Armee waren in Deutschland geschla-gen worden und über den Rhein zurück gegangen. Diese Erfolgetrösteten den Wiener Hof über seine Verluste in Italien. CSwurde ihm auf solche Weise leicht, den Stolz der Franzosen injener Gegend zu beugen und er gab jetzt den Befehl, eine Armeeanszurüsten, welche Mantua Luft mache, Wurmser befreien unddie Schmach rächen sollte, welche ihm in diesen Gegenden zugc-sügt worden war. Vier Divisionen Infanterie und eine DivisionEavalcrie, welche in Friaul, so wle zwei andere Divisionen, diein Tyrol zusammcngczogcn wurden, bildeten vereint ein Heer vonKoouo Mann. Es bestanden diese Truppen aus starken Abtheilun-gen von der siegreichen Armee in Deutschland, aus Cadrcs, dieman von der Wurmscrschcn Armee gezogen hatte und aus ncnaus-gehobencn -Sooo Manu Croatcu. DaS Ober-Commgudo erhieltder Feld-Marschall Alvinzi, indessen ein besonderes Corps von18000 Mann in Tvrol dem General Davidovich anvertraut ward.Der Senat zu Venedig begünstigte ins Geheim die Ocstrcicher.Es war ihm klar und deutlich, daß das Gelingen der Sache Frank-reichs der Untergang seiner Aristokratie scpn müsse. Er sah täg-lich, wie der Geist des Volks auf dem festen Lande sich verschlim-merte und mit lauterj Stimme eine Revolution herbeirufte. Derrömische Hof hatte die Maske abgenoinmcu; er war durch dieWurmsersche Niederlage schon csmpromittirt und hoffte nun einzigin Oestreichs Siegen seine Rettung zu finden. Keine der Vcdin