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Der Pabst sandte sogleich eine» Legaten dahin und brach mithin de»Waffenstillstand. Nach der Schlacht bei Castiglivne ließ der franz.General, den Kardinal Mattei arretiren und nach Brescia ab-führen. Der Kardinal war in der größten Herzensangst und sagtekein weiteres Wort als: kcccavi! — Das entwaffnete Napoleondergestalt, daß er ihn nur auf drey Monate in ein Seminariumzu Brescia versetzte. Nachher wurde dieser Kardinal der Bevoll-uüichtigte des Pabstes zu Tolentino. Er stammte von einer fürst-lichen Familie zu Rom, und war ein beschränkter Mensch, ohnealles Talent; galt jedoch für einen Mann von großer Frömmig-keit, da er mit kleinlicher Genauigkeit über die kirchlichen Gebräu-che hielt. Nach dem Tode des Pabstes Pins VI. setzte der WienerHof bei dem Cvnclave zu Venedig alles in Bewegung, um cs dahinzu bringen, daß er zum Pabst ernannt würde, aber vergebens.Der Bischofs von Jmola, Chiaramonte trug denSieg davon und nahm den Namen Pius Vli. an.
Anmerkung des Herausgebers, wie sie ihm in die Feder dik-tirt worden ist.
In dem Bericht sind nur zwanzigtausend Mann angegeben,wclche Wurmser vom Rhein mitbrachte — in obigem Kapitel hin-gegrn dreißigtaustnd; und letzrreS hat recht. Die Streitkräfte wa-ren zwischen den beiden Heeren so höchst ungleich, daß der fran-zösstche General sich bei seinen Armee-Berichten bisweilen zu ei-ner Herabsetzung der feindlichen Heeresmacht genöthigt sah, wenner nicht seine eignen Truppen entmuthigen wollte. Hieraus erklärtsich die Verschiedenheit der Zahlen, welche man bisweilen, beiVcigleichnug dieses Werks mit den offiziellen Aktenstücken, antrcs-sen möchte.
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