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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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109
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Geistliche.

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M.

-Apotheker Nonrod an Len -Amtmann von Zangenhorsk?) Ohne Ort. 1492August 15.

Bittet, bei der Äbtissin vo» Langenhorst bewirke» zu wolle», dass sie ei» beigclcgtcS Buchrubrizieren und darin ein Gebet schreiben laste. Die Sache habe Eile.

Münster. Ebenda. Or.

Gedruckt: a. a. O. S. 169.

Myncu myllyggen deyust, wess ich gutz vermach. Besonder leve her mnpt-man. Ich sy frimtlycheu vail jou begerue», dat eyr myt myner framven lvylleucallen, dat ich sy sruntlychen laessen byddeu, dat sy myr wylle laessen dyt buckkeusroebleceren ^) de bochstaffeu, de darin Horen, nnde wylle myr eyn gebet van denleben jouffere(n) darin laessen schreyffen, Want ich der gehn darin cn hebbe.Wyl ich alle zeyt gern tegen mync frauwe nnde tegen jon ferdenen, war ichtan linde mach. Ilnde dyt myt den eyrsten, als yr tunet, >van wyr in korknp anderen sieden nvchch Wal koemen.

Äeschreven np nnser lever franlven dach anno etc. 92.

Conrat aptekcr, dencr myns genedigen Heren?)

(Adr.) An den amptman dan Langenhorst, mynen besonder gndesn) frunt,sruntlychen geschreden.

U2.

Gräfin Eiaröara von Mürttemöorg an dir Nkosterschmefiern zu Nirchhrim.

Stnttgart. 1487 Mai 5?)

Versichert ihren und ihres Gemahls Beistand in den Nöten der Schwestern. Spricht ihnen erbaulichTrost z» und ermahnt sic, nach Christi Art Leiden und Anfechtung standhaft z» tragen. Gott verlassedie Seinen nicht.

Stuttgart, Geh. Haus- und Staatsarchiv. Aus einem roten Quartband, enthaltenddie Reformation des Klosters Kirchheim. Or.

Gedruckt: CH. Fr. Sattler, Gesch. d. Herzogthums Wnrtenberg u. d. Regier, d.Graven. Bd. IV. 9. Fortsetzung. Beylagen. Nr. 111?)

Barbara, gebornc margreffin von Mantön und grävin zü Würtenberg.Andechtigen, besondren lieben juncfrouen. Utver anfechtnng und bekümernüßch

') Der Brief ist hier ausgenommen, weil er indirekt an die Äbtissin gerichtet ist. ?) rubrizieren,v Or.: moch p nämlich Heinrichs von Schwarzcnburg, Bischofs von Münster. Es ist noch ein Brief diesesBischofs an die Äbtissin erhalten (reormstatl a. a. O. S. 167), datiert „Horstmar des gndcnsdages na zunteLaurentii dage lll. Llugust) anno ete. X6", der ein Beglaubigungsschreiben für eben diesen „deyner Coerde,nnsc» appotcker" darstellt, der jener „dubbelde fholetten" (Veilchen) überbringt. °> Die chronologischeReihenfolge wurde hier nicht ganz gewahrt, um die Langenhorster Briefe beisammen zu lassen. ") Diek. Württcmbergische Archivdircktion zu Stnttgart hatte die Güte, den Druck mit der Vorlage kollationierenzu lasten. ') Die Bedrücknngcn dcS Klosters Kirchheim gingen von dem Grafen Eberhard dem Jüngerenvon Württemberg aus. Unter seinem Vater Ulrich hatte 1476 und in den folgenden Jahren eineReformation mehrerer Frauenklöster, neben Kirchheim Weil, Steinheim, Gnadenzcll u. a., stattgefnndcn.Den Reforulschwcstcrn war der leichtlebige Eberhard wenig hold, und als die dem Kloster Kirchheimvon ihm auferlcgten Dienste von den Insassinnen unter Berufung auf ihre Freiheiten abgeschlagenwurden, richtete er seine seit 1487 entsetzende Verfolgung derselben vor allem gegen die I47S von demKloster Silo in Schlcttstadt nach Kirchheim versetzten Reformschwestern, die Priorin, Subpriorin nsiv.;angeblich auch, weil Kloster Kirchheim dem Kloster Silo eine Schuld nachgelassen habe. Anstiftcrinnenwaren wohl einige mit der Reform unzufriedene Schwestern. Bei den Ansprüchen deS Grafe», der