Geistliche.
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Johannes Kchnetk, Geistkicher, an .Anna von Lreiöerg, -ALkissin zu
Söfkrngen. Ohne Ort und Jahr.
Berichtet über einen vergeblichen Versuch des Arztes und Apothekerknechts, nächtlich in dasKloster zu kommen. Im Beichtstuhl habe er Dinge gehört, die nicht wicderzugebcn seien. Er sei wegenBezahlung der Ringe gemahnt: rät zur Bezahlung, da sonst üble Folgen daraus entstehen könnten.Wünscht dem Kloster einen tüchtigen Hofmeister. Klage über seine Behausung und die Kälte darin.Ihre Botschaften solle sie in Betten etc. schicken <?).
Ulm, Stadtbibliothek. Or.
Gedruckt: Alemannia. III. S. 140.
Allerliebste, herczgliche, früntliche frön und erwirdige mäter. Der almechtig,ewig got, der dann alles Wesens ain regieren und verlicher und ain geben istallen Menschen alles, das er verstät ainem jeglichen notdürftig sin, wolle üchdurch min innerlich, flissig bitt, wünschen und begern alle eüer zit gut, langwirigeglückselige geslmthait üwers lybs und alles, das er in siner götlichen fürsichtikaiterkenne üwer notdürft und nütz Wesen, genediglich und miltiglich nach alleneuerm willen und wolgevallen mittailen und verlyhen! Genedige, liebe fröunlüter, ich lauß üch wissen, das der arzat mit des appoteckers knecht, dem Jacob,an smit Vincentzen nächst ist Festigen in üwer gotzhuß und wolt, mit lob^), byainem hainilichen gemach hinain sin: das ist im fürkommen durch etlich fröuenin üwerm convent, und mästen die selben nächt in des appoteckers gartten inainem hüßlin uf spenen ligen. Das ist vil lüt fürkommen, da sind^) vor etc.Man hat mir es in bichtzwyß gesagt vil, daz nit zä schriben üwer wirdikeitist etc. Junkher Sigmunds amman schickt über tag über mich Martin Sweblinund Matheus Zymmerman, die zwen goldschmid, ich solle die gemachelringbezalen, denn ich Hab das gelt von üch etc., und sye mir enpfolchen von minerfronen von Argon, als sy üch geschriben hat etc. Darumb wer min raüt, möchtes gesin, das ir das gelt ußrichtent, darumb das kain grösser geschray für diegewaltigen kein und oüch Jnnckherr Sigmund ainen Unwillen gewynn, der üchvillicht oüch zu schaden lnöcht machen, das er vor zü nütz gern het gebrächt.Ich wölt gern, das üch ain frommer, getrüer, erber und wyser hofmaister gegebenwürd, dannt ir und üwer gotzhüß und arin lüt wol versorget würden. Deshoft ich zä got und üwern genaden oüch geniesten mit büwen und, was ichnotdürftig bin. Mir ist der zön^) gantz nhdergevallen und die hofraitin gar
iiüel verhaimhot?) Ich möcht hetz erfrhren in der stiibcn und nlin pfrend ailholtz verprennen. Thünd in allen fachen, als ich ain gät vertrauen zä eiterngenaden häb. Was ir mir botschafft tän wollend, das schickent mir in betten,köffler") und') laden. Ich müß die 2 tag zü Ulm sin. Damit pfleg eüer got etc.
Pfaff Johanns Schnell, üwer kind etc.
Der ersamen gaistlichen fronen, fröu Anna ch, geborn von Fryberg, äptissin züSeflingen, miner hertzliebesnj mäter und genedigesnj fröuen etc. xrsssntstur litora.
-) Januar 22. -> Blit Verlaub. "> seid, v Zaun. °) vcrheimen <mit einem Zaun), einfricdigen,') für köffcrl? von Kober (Korb)? ') Or.: nü (nü). °) Im Or. folg!: von.