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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.
gemachen, so verwechsel sie umb neue und bring mir auch eins mit dir. Jetzoudnit mer, denn unser wirdig muter enpeut dir und meinem prüder und euchallen ir gepet, und sag mir meinem lieben prüder mein gepet und seiner frauenund meiner anfrauen und allen deinen guten freunten. Domit bestich ich dichgott dem Hern.
Schwester Barbara.
(Ohne Adr.)
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(SkisaöLth Schürstak)» Prlorm zu St. Aacharrna in (Nürnberg, an LienhartlKeKainr in Nürnberg. (Nürnberg.) Ohne Jahr.
Bittet um Erlaubnis für den Priester HanS Fischbach, das Schafferamt im Kloster einige Zeitzu verwalten.
Nürnberg, Archiv des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg, Behaim, Lienhart,Briefe an denselben (1455—1484). Or.
Gedruckt: Zeitschrift für Kulturgeschichte. III. S. 213 f.
Mein demütig gebet und aller meiner mitswestern sey dir allzeit bevoran.
Lieber oheym. Nachdem und der erwirdig und andehtig briester, Herr Hanns
Fyschpach, sich verwilligt hat, ein cleine weyl vor zu sein dem schafferampt nochfleyssiger pet und anlangung des erwirdigen Herrn Pfarrers etc., vernym ich,wie das vast wider dich und die anndern sey, das mir gar ein treulich leyd ist
von des erwirdigen Herrn wegen, wann ich an im vermerck, das er des gar kein
getrauen Hab gehabt. Und hat an mich und die Fyer *) Hyrsfoglin, dein mumm,und ander besünder dein frenntin, gelangt mit demütiger und fleyssiger Pet, an
dich und dein Wirtin zu bitten, das ir im eur sünderliche gutwilligkeit erzeigtt,
vergünd und nrlaubt von der Pfrund als vil als dreu jar auffs lengst. Seint
einmal und es doch nun so verre^) komm ist, das es nit anders mag gesein,
also bitt ich mitsampt deiner mumm gar demutiglich umb gottes willen, dasir im und uns die freuntschaft thut und solichs Urlaub frenntlich vergündt, wannwir gar ein snnderlichen sreunt und fleyssigen Versorger an im haben in unßermgotshaus, das wir in gar mit großen unstaten verlüren. Lieber oheym, thuhyrynn, als ich und wir all des und alles guten ein besünder vertrauen zu dirhaben, und bis auch in der sach gegen den andern brüdern und freunten eingetreuer, flechsiger sursprech: wil ich mitsampt meim convent mit besündermfleyß verdyenen gegen got. Hyemit ich dich und all dein suchen bcvilh got demallmehtigen.
Priorin zu S. Kathr?)
(Adr.) Dem erwern und welchen Herrn Linhart Peheym, meinem liebenoheym.
Sophie? '-> soweit. 2 ) Darunter oou anderer Schrift: Ain Schürstabi». Nach gütiger Mit-teilung des Herrn vr. Schulz Uom German. Museum auf Grund einer Handschrift!. Quelle: Elisabeth.Subpriorin war Dorothea Sch. <1 1476).