Geistliche.
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Und in den Worten feig') er also da nider an die erde, als ein mcnsch, dem vonunkraft gebrostcn ist. Und in dem nidersigen kam er wider zu im selber undtet die ußre angen ns, die warent vol trehern, und sein sel waz vol liechtgnaden. Und gieng hin für den altar, da unsers Herren fronleichnani waz, unddönte berborgcnlich daz Uvneäietus gni venit in nomiuo otc., als die geistlichenklcncke dennoch in seiner scle waren. Ilse iiodis eonoLÜnt gni sugvr omniaroZnat.
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Meister Heinrich von (Närdkingen, (Wekipriester, an Margaretha Söner,Akosterfrau in Medingen.") Ohne Ort und Jahr (Nördlingen.1332 — 38 )?)
Erbaulicher Gruß. Wünscht ihr überschwänglich, von Jesus erfüllt und der Liebe Gottes teil-haftig und mit Gott eins zu werden. Inbrünstige Bitte für sie. Sendet ihren Brief (durchgesehcn)zurück, ferner Geschenke für sic und andere Klosterfrauen. Kündigt seinen Besuch an. Bruder Ulrich.Freut sich über ihre „Lcrnuug".
London, Britisches Museum, ^.üä. 11 430 Nr. 46.st Abschrift des 16. Jahrh.stGedruckt: PH. Strauch, Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen. EinBeitrag zur Gesch. der deutschen Mystik. S. 173 ff. (Nr. 4).
Dcs allerliebsten in dem liebsten lieb, unserm Heren Jhesu Christo, dieer im in im ewiglichen erwelt und behalten hat und in der Verborgenheit seins
N sank (von skgcn). °h Maria-Medingen, Dominikancrinncnklostcr, nördlich von Dillingcn.Über die beiden Korrespondenten vgl. Genaueres bei Strauch a. a. O. S. XXXI ff., auch Prcgcr,Gesch. d. d. Mystik II, S. 277 ff. Sic gehören bekanntlich dem Kreise der deutschen Mystiker an.Margaretha Ebner, die vielfach von schwerer Krankheit heimgcsncht — ihre erste Lcidcnspcriodcbegann 1312 — und oft dem Tode nahe war, hatte sich mehr als andere Klostcrschwcstcrn der Welt undden Menschen entfremdet und suchte in Einsamkeit und strenger ASkcse inneren Verkehr mit Gott.Ihre verzückte», ekstatischen Zustände waren charakteristisch. Nach dem Tode einer Freundin, einer sicliebevoll pflegenden Klostcrschwestcr, (25. Fcbr. 1332) machte zuerst der Besuch Heinrichs von Nördlingen(um den 20. Okt. 1332) einen tröstenden, überhaupt einen tieferen inneren Eindruck auf sie. Bald wurdesie „die Scclcnfrcundin und Beichttochter Heinrichs", mit dem sic inniger persönlicher und brieflicherVerkehr verband. Hierüber wie über ihre LcbenS- und Leidensgeschichte und ihre inneren Erlebnisseund Visionen berichten ihre Tagebücher, die „Offenbarungen" (von ihr 1314,'S redigiert), monoton undwenig belebt, aber ein authentisches Zeugnis mystischen überschwänglichen EmpfindnngSlebcns. 1345schreibt ihr Heinrich über den ersten, ihm gesandten Teil ihrer Offenbarungen in tiefem Eindruck(Strauch a. a. O. S. 240)! „ich Hab cnpfangcn mit fröd mineL hertzcn din bricf und ander din geschrift,die »ns got durch dich geoffenbarct hat, zu Straßbnrg, da ich was in grossen arwairten durch got. Wassol ich dir schreiben? Dein gotrcdcndcr munt machet mich rcdcnloß. Darum» für alles reden danck ichgot mit im selber umb den himlischcn schätz, den er uns durch dich entschlossen hatt und noch mcr cnt-schlicffcn sol, als ich siner guttin Ivol getrau." Von besonderer Tiefe war die Mystik Margarethas nicht,und init Recht stellt man sie hinter die thüringischen Mechthilden u. a. zurück. — Heinrich, der sic seinerseitswie eine begnadete Prophetin verehrte und oft ihre Eingebungen begehrte, war zur Zeit ihrer erstenBekanntschaft Weltpriester in Nördlingen, „umgeben von einem Kreise frommer Frauen", und verkehrteviel mit benachbarten Fraucnklöstcrn. In sein Leben brachte Unruhe der Streit zwischen Kaiser undPapst. Er reiste lange nach Avignon, verließ Nördlingen (s. S. 13 Anm. 11) schließlich ganz (Ende1338) und wirkte lange in Basel mit großem Erfolg. Trotz häufiger Ankündigung von Besuchen sahHeinrich Margaretha erst 1341 wieder, dann auch 1344 und 1347 (zwei Besuche). Trotz aller Erfolge innerlichunbefriedigt, verließ Heinrich 1348 oder 1343 Basel dauernd (vgl. unten den Bricf d. Marg. z. gold. RingsNr. 10 )), „nd ging nach Sulz im Elsaß, das er aber schon 1349 wieder verließ. Er zog dann als Wander-Prcdiger umher und kehrte Anfangs 1350 endlich nach Nördlingen zurück. Margaretha starb aber bereitsam 20. Juni 1351 (sechzig Jahre alt). In demselben Jahre weilte Heinrich drei Wochen bet der alten,