Druckschrift 
2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
Entstehung
Seite
XXI
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Vorbemerkungen.

XXI

Nr. 418. Herzogin Elisabeth von Mecklenburg, Klosterfrau in Rehna, bittet dieHerzoge Magnus und Balthasar von Mecklenburg um Tuch und erkundigt sich, ob ihreSchwester krank sei. Ebenda, vor 1490.

Nr. 4SI. Markgräfin Dorothea von Brandenburg, Klosterfrau in Bamberg, über-mittelt ihren« Bruder, Markgraf Friedrich von Brandenburg, den Dank der SchwesterSibylla für das übersandte Geld, das sie für das Kloster verwandt habe, bittet um Ent-schuldigung für den Mangel an Ehrerweisung bei seinem letzten Besuch, wünscht Konfektund klärt ihn über einen Brief der v. Luchau auf, der vor seinem Besuch im Klostergeschrieben sei. Bamberg, zwischen 1493 und 1495.

Nr. 457. Dieselbe berichtet ihrer Mutter, Kurfürstin Anna von Brandenburg, überihr Befinden und bedauert, lange keine Nachricht von jener gehabt zu haben. Erinnert aneine frühere Bitte von ihr und ersucht nochmals, sich für Heimran Tesenberg gegen Dariusvon Heßberg bei den Markgrafen Friedrich und Sigmund zu verwenden. Bittet umNachricht über das Befinden der Mutter und sendet ein Pulver gegen die Pestilenz.Bamberg, 1494, Oktober 10.

Nr. 499. Dieselbe, nunmehr Äbtissin, berichtet ihrem Bruder, Markgraf Friedrichvon Brandenburg, über ihr Befinden, legt ihre demütige Auffassung ihrer Wahl zurÄbtissin dar und bittet, ihr ferner beizustehen, ersucht um Unterstützung zu einem Bau undist in Sorge wegen ihres Leibgedinges und der Verschreibung darüber. Bamberg, 1498,September 3.

Nr. 459. Markgräfin Margarethe von Baden, Äbtissin zu Lichtenthal, begehrt von ihremBruder, Markgraf Christoph von Baden, daß gewisse Kosten,die münch antreffend", vonder Landschreiberei auf des Markgrafen Rechnung geschlagen und nicht von ihr getragenwerden, damit es nicht im Konvent laut werde. Unter der Hand werde sie ihm dieAuslagen zurückgeben. Kündigt scherzhaft weitere, bereits verheißene Botschaft an und danktfür Moschus. Unterschrift:Uwer witzige müter". Lichtenthal, vor 1495.

6) Zu der Abteilung: Bürgerliche Briefe.

Auch für diese Abteilung dürfte der Hinweis auf die bereits im ersten Bande ab-gedruckten Briefe von Bürgern (bis 1475) willkommen sein.

Nr. 12. Jan Walmaer mahnt Mechthild von Geldern, Gräfin von Blois, umendliche Bezahlung einer Schuld für Pelzwerk. Ohne Jahr, nach 1372.

Nr. 14. Arnd von Köln schreibt derselben über Geldangelegenheiten. Ohne Ort,nach 1372.

Nr. 45. Colignon Grongnet (Harnischmeister) teilt dem Herzog Adolf von Jülichund Berg seine Bereitwilligkeit mit, ihm einen welschen Harnisch zu machen, und bittetum Übersendung von Wams und Hosen. Ohne Ort, 1434, April 18.

Nr. 105. Michael Danbach, Goldschmied zu Straßburg, mahnt Gräfin Margarethevon Württemberg um das ihm zustehende Geld, da er selbst Schulden bezahlen müsse.Er habe in seiner Not sogar einen eigenen Boten geschickt. Näheres über seine Forderung.(Straßburg), 1467, März 9.

Nr. 111. Katharina Richwinn sendet derselben eine Webearbeit und bittet, da derLohn so niedrig sei, um ein Trinkgeld für ihre Tochter, berechnet ihr auch Auslagen füreine Reise und teilt sonst allerlei mit. Ohne Ort, 1468, Februar 5.

Nr. 171. Dr. Heinrich Steinhöwel bittet dieselbe in scherzhafter Weise um Ent-schuldigung, daß er nicht nach Bad Liebenzell gekommen sei, sendet Pomeranzen und