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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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dritte wegzunehmcn, als durch Ucchi-Ali's Erschei-nen auf den Gewässern von Lepanto der Kampfsich erneute, viel edles Ehristenblut kostete und nebstdem Verluste des Hauptschiffes auch den Tod desFreihcrrn von Spar, Oberfcldherrn der Landtrup-pen, herbeiführte. Doch dieser Sieg war von kei-ner langen Dauer. Zwar machten die Malteser-riktec St.-Aubin, Roquelaure und Ferdinand vonEoiro auf den ägyptischen Meeren reiche Beute;allein ihr Werth vermochte den großen Verlust nichtzu ersetzen, den der Orden durch die Gefangenneh-mung zweier Kriegsschiffe unter dem unglücklichenBefehle des Kompthurs von St.-Elemente erlittenhatte.

Von dem Bewußtsein nicht erfüllter Pflicht ge-foltert, suchte der flüchtige Ritter an den Stufendes päpstlichen Stuhles Vergebung und Heil, wardaber an den Großmeister verwiesen, zur Rechen-schaft gezogen, zum Tode verurtheilt und zu Maltaenthauptet.

Ein so vcrzweislungsvolles Ereigniß entflammteden Muth der Ritter mit solchem Heldenfeuer, daßsie sich nicht scheuten, den gefürchteten Seeräuberselbst anzugreifen. Nie ist eine Seeschlacht mitmehr Beharrlichkeit und Kampflust geliefert wor-den. Einen Tapfern nach dem andern sah manan der Seite Ucchi-Ali's fallen. Erst nach demTode seines Unterfeldherrn Earagiali wehten dieWimpel von St.-Johannes wieder auf der Eapi-tane.

An diesem auf immer denkwürdigen Tage (8.October 1571) wurden, außer dem Feldherr» selbst,5000 Türken getödlet, und 20,000 Ehristenskla-ven fanden ihre Freiheit wieder. Der heldenmü-