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endete das Werk, als ein heiliges Vermächtniß sei-nes Vorgängers. Drei Jahre nach der Grundstein-legung, 1571, wurde sie schon feierlich zum Or-denssitze cingeweiht.
Hierauf verlieh Peter de Monte den verdiente-sten Gliedern verschiedene, durch den Tod vieler beider Belagerung von Malta gefallener Kompthureund anderer Beamteten erledigte Würden, und be-lohnte selbst die Laienbrüder und Knechte, die sichdurch Pflichttreue oder Tapferkeit ausgezeichnet, aufeine reichliche Weife.
Die Ritter Francois de Bourges, Pierre dePelloquin, Christophe de Montgaudny, Baudouin deSevre und Franz von Arkcnburg erhielten die ein-träglichsten Pfründen, welche sie jedoch nicht in un-gestörter Ruhe genießen konnten; denn im zweitenJahre von Monte's Amtsführung wurden die Or-densgaleeren plötzlich von den Raubschiffen des be-rüchtigten Korsaren Ucchi-Ali angefallen und derendrei weggekapert. Die übrigen wurden durch die-sen unvermuthetcn Angriff so sehr in die Enge ge-trieben, daß die Capitane (das Fahrzeug, welchesder Ordensadmiral in eigener Person befehligte) amFuße des Thurmes von Monchians auf der sicilia-nischen Küste scheiterte.
Durch diesen Unfall verhindert, konnte sich dieOrdensflotte nicht so zahlreich, als man wünschte,bei der Schlacht von Lepanto (1571) einsindcn.Die wenigen Schiffe aber bedeckten sich mit Ruhm.Zwar gerieth die St.-Etienne, plötzlich von dreitürkischen Galeeren umzingelt, in die äußerste Ge-fahr; da eilte die Capitane zu deren Befreiung her-bei, zwang zwei der feindlichen Fahrzeuge, sich zuergeben, und war schon auf dem Punkte, auch das