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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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auf dem Meere ein. Seine Barken, von ganzenHaufen Flüchtender überladen, - sänken unter 'oderwurden durch die Vattetien ^dev^ Christen in denGrund gebohrt. Weit umher war'dieSee mitLeich-namcn bedeckt. Mit den Worten:'s,Hieb der Lohnvon St-Elmo!"> wurden^diejenige!,', welche' an dasUfer schwammen und knieesthlchm ihr Leben baten,unbarmherzig niedergehauen. Auch - Haskem's An-griff zu Lande war nicht 'glücklicher. Die RitterCarlo Rufo, Nobles und de la Ricca fetzten denAlgierern von der Seite von Bormole und dem Ca-stell St.-Michael ein so heftiges Kartätschenfeuerentgegen, daß sie nach einem furchtbaren Blutbadc,welches über fünf Stunden dauerte und mehr als40 Rittern und 200 der tapfersten Soldaten dasLeben kostete, zurückweichen mußten.

Mittlerweile ward die Stadt von allen Seitenunterminirt, sah ihre Vertheidigungswälle zerstörtund den Feind im Besitze der"Außenwerke, undstand so bei der immer geringem Anzahl von Käm-pfern am Rande des Verderbens. In diesem Au-genblicke der Entscheidung berief der Großmeisterseinen OcdenSrath. Die meisten Ritter stimmtendafür, man sollte sowol die Einwohner als die Be-satzung in das Castell St.-Angelo bringen, unddann alle noch übrigen Werke in die Luft sprengen.Der unerschütterliche La' Valette aber sagte: „Esist unsere Pflicht, lheure Brüder, die Feinde derChristenheit von alleltzUSciten zu vertreiben, oderda zu sterben, wo wir stehen!"

Von Lag zu Tag ward jetzt die Belagerunghartnäckiger und mörderischer. Der Donner derKanonen stürzte eine Mauer nach der andern inden Grund und zerschmetterte ihre Vertheidigcr.