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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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len Gesichtern. Die Liebe - zum Leben, war überwun-den, die Todesahnung machte sie-.-muchigr Sogardie Kranken und Verwunderen ließen sich auf diedurchlöcherte Mauer tragen, um da---mit- schwacherHand noch den Degen haltend ,2 den Feind zu erwar-ten, den sie aufzusuchcn nicht mehr im Stande waren.

Der verhängnisvolle Morgen des Todcstagesii^-es war der 23. Juliris ^ graute. Mit dem dröh-nenden Siegesgeschrri.^Allah! Allah!" stürmten dieTürken heran. Die Ritter wehrten sich mit. derKraft der Verzweiflung. Vier Stunden hatte schonder blutige Kampf gedauert. . Jetzt war l alles Pul-ver verschossen, alle Vertheidigungsmittcl erschöpft;da durchsuchten die sterbenden Ritter die Taschenihrer erschlagenen Feinde, um mit ihren Patronensich noch einige Zeit lang zur Wehre zu setzen.Roch stand zwar der Kompthur Lamiranda mit'60Mann auf dem Hauplwalle und trotzte, wie einFels im Meere, dem gräßlichen Sturm. Um 11 Uhrdes Mittags aber kamen die Osmanen mit verdop-pelter Übermacht. Ein Krieger aus der tapfer»Ebristenschaar sank nach dem andern in die Bresche.Ritter Vridiers de la.Gardampe^ lödtlich verwun-det, sagte den Brüdern, die ihn nach dem Spiralebringen wollten: „Ich.gehöre zu den Tobten;laßt mich liegen und -vertheidigt die Le-benden!" schleppte sich dann nach einer Eapcllei.nd hauchte: am Fuße des AlcarS seinen Geist aus.La Valette ries, als inay ihn-dcwegen wollte, zumBesten des Ganzen sein Leben zu retten, voll Be-geisterung aus: „Kann ich meine alten Ta-ge, mein Leben von 72 Jahren glorrei-cher enden?" Endlich stürzte auch der Komp-thur und mit ihm die letzte Stütze von St.-Elmo;