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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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beten hatten, bei dem Dlmkel der-Nacht Mundvor-rath, Nekrutm und Munition, Und-hatzNhnen nachseiner eigenen Erfindung ein -garff' n'euks -Verlheidi-gungsMittel an. Leichte'-Hölzetne Reife) welche insiedendem Öle eiNgeweicht-wärenH-wurdeü mit Wolleoder anderem Brennstoffe -üMwiMtptiMd in' sieden-des Pech eingstauchtl-""^ . loo

Diese^Meifen, brennend Unter diö-Stürmendengeschleudert, umfaßten nicht selten zwei öder drei derSoldaten und nöthi'gten sie, wenn sie nicht ein Raubder Flammen sein wollten, sich-eilends ins'Wasserzu stürzen. - '8 mu - -

Die Belagerer hatten inzwischen- täglich ihte-An-griffe fortgesetzt. Vom 17. Junius bis zum" 14.Julius verging kein Tag ohne Gefecht, ohne jedochirgend wichtige Fortschritte in der Eroberung zumachen. Endlich beschloß der Pascha mit seinerganzen Macht einen Hauptsturm zu Wägern Der16. Julius 1565 war der dazu bestimmte Tag.Mit anbrechendem Morgen zerschmetterte-die Artil-lerie von der Landseite-die letzten Überreste der Fe-stungswerke, während» dir Schiffe von der Meerseiteunaufhörlich Bomben warfen.

Mit noch nie erhörtem Heldenmuthe -stand dieBesatzung zum Empfange der Stürmenden bereit.Es kam bald zum Handgemenges Nicht nur Manngegen Mann stritten die Kämpfer,-! sondern- wenndas Schwert zerbrach, umschlangen "sie sickchwie ge-reizte Tiger und rangen sol'lange-, bis der Dolchentschied. Jetzt bedienten-sich-die Malteser mit gro-ßem Vortheile der brennenden Reife. Die meisten,welche davon ergriffen wurdest, 'Mußten lebendig ver-brennen. Furchtbarl Mb-das'Geschrei dieser Un-glücklichen, verbunden mit dem Tumulte der Kam-