der Tapferkeit und schönen Haltung des ConnetableHonftoy de Thoron, dem er öfters im Gefechtebegegnet war, eingenommen gewesen sein, daß erdiesen Helden bat, ihm den Ritterschlag zu erthci-len, welches Honfcoy nach cingeholter" Erlaubnißdes Königs von Jerusalem mit allen dieser' Würdegebührenden Ccrcmonien vollbrachte. So wußte derMuselmann christliche Tapferkeit zu ehren, und derChrist vergaß über dem HelScnmuth.e des Gegnersdie Verschiedenheit des Glaubens. '
Um diese Zeit starb Arnold de Comps. Ausihn folgte
Gilbert von Assalit
1167 — 1170 .
in der Würde des Meisterthums. Er war ausEngland gebürtig und wird von einigen Schriftstel-lern auch Gilbert de Sailly, oder Gisbertö d'Assalygenannt. Diesel' Mann wußte sich durch seinenschmiegsamen Charakter Amalrichs Zutrauen ineinem so hohen Grade zu gewinnen, daß er in Hoff-nung auf seine Unterstützung den tollkühnen Planentwarf, Ägypten der Krone Jerusalem zu unter-werfen, um auf diese Weise der Möglichkeit vorzu-beugen, daß irgend ein tapferer Khalif Palästinawieder zur ägyptischen Provinz mache, wie cs vorGottfried von Bouillon's Zeiten gewesen war. DieBegierde nach den Schätzen' jenes Reichs und dieKcnntniß der Zaghaftigkeit der Nation erhöhte sei-nen Muth. -
Doch wie sehr auch der neue Großmeister fürdieses Unternehmen stimmte, so waren doch die
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