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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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Zuflucht zu einem Mittel genommen hatte, das ebensogefährlich war als das Unglück selbst, welches erdadurch von sich abwcnden wollte.

Um den reißenden Strom der feindlichen Trup-pen aufzuhalten, ließ ec plötzlich alle, Damme desNils durchstechen und so das ganze Land unterWasser fetzen.

Wahrend er sich auf diese Weife gegen den An-griff der Christen völlig gesichert.glaubte-, .brach vonder entgegengesetzten Seite ein neues, nicht wenigerfurchtbares H"r wider ihn los.

Sultan Schaver, den er seiner Würde beraubthatte, versprach dem Sultan Nureddin von Aleppoeinen Drittthcil seiner Einkünfte, wenn er ihm denBesitz von Ägypten wicdercrobern und Hargan be-streiten helfen wolle.

Der - ehrgeizige Nureddin ^ergriff mit Freudendiese Gelegenheit, mit verstellter Freundschaft,, nachgeleisteter Hülfe, sich selbst auf den Thron von Ägyp-ten cmporzuschwingen.. Sofort brachte, er ein mäch-tiges Heer auf die Beine,- und -überließ dem Ägyp-tiec zum Schein den Befehl darüber, den Truppenaber gab er heimlich die Weisung,- nur seinem ver-trauten Feldhercn,-Schickuh unbedingten Gehorsamzu leisten. Bald kam es zum Treffen, woran dieOrdensritter großen Antheil nahmen.

Den zweiten Sieg erfocht er - gegen Nureddin,welcher geblendet -durch die -eitle Hoffnung, in Ab-wesenheit des christlichen Königs Städte zu erobern,das wehrlose Tripolis und die Burgveste Äcene über-fiel. Die Templer und.Johanniter schlugen seinenÄngriff von den Mauern zurück-- verfolgten sein flie-hendes Heer und bemächtigten sich des ganzen feind-lichen Lagers.